Das sind die Kosten für ein eigenes Franchise-Unternehmen

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Es ist vielleicht ein guter Kompromiss zwischen seinem eigenen Business und gleichzeitig reduziertem Risiko. Wer nicht mehr für andere arbeiten und sich in einem etablierten Markt selbständig machen möchte, für denjenigen ist das eigene Franchise-Unternehmen eine gute Option.

So viel kostet das eigene Franchise-Unternehmen. Hier: Eine Filiale von Subway (Foto: Mike Mozart)
So viel kostet das eigene Franchise-Unternehmen. Hier: Eine Filiale von Subway (Foto: Mike Mozart)

Franchise-Unternehmen: Die Kosten

Bei einem Franchise-Unternehmen bezahlt man für die Lizenz einer Marke. Bei manchen kann man schon mit gerade einmal 4.000 Dollar einsteigen, sogar im Technologie-Sektor starten Investitionen bei gerade einmal 25.000 Dollar.

Um alle Möglichkeiten vergleichen zu können, lohnt es sich einen Blick auf die Franchise 500 Liste von Entrepreneur.com zu werfen. Oft ist einem garnicht bewusst, dass man der Boss von einem solcher Franchise-Unternehmen werden kann. Oft denkt man garnicht daran, dass man selbst einen Starbucks besitzen könnte. Je nach dem welche Marke man gerne managen will – so unterscheiden sich auch die Kosten.

McDonald’s

Keine Autobahnfahrt ohne McDonald's (Foto: Bambizoe)
Keine Autobahnfahrt ohne McDonald’s (Foto: Bambizoe)

Erstinvestition: 1.003.000 – 2.228.000 Dollar

Franchisegebühr: 45.000 Dollar

Wenn man nicht selber einmal bei McDonald’s hinter der Theke stand, so kennt doch fast jeder Jemanden, der bei dem Fastfood Giganten einmal gearbeitet hat. McDonald’s bietet aber viel mehr als nur Arbeit auf Studentenjob-Basis.

Bevor man aber nur einen einzigen Burger verkaufen kann, muss mit einer Investition von mindestens einer Million Dollar gerechnet werden. Oft ist es auch das Doppelte. Dennoch, mit McDonald’s, eine der größten Marken der Welt, fuhr man in der Vergangenheit selten falsch, schreibt Entrepreneur.

Aktuell geht die Anzahl neu eröffneter Filialen von McDonald’s allerdings zurück. Der Trend geht eben immer mehr in Richtung nachhaltig und gesund.

Dunkin’ Donuts

Dunkin' Donuts (Foto: Sam Howzit)
Dunkin’ Donuts (Foto: Sam Howzit)

Erstinvestition: 228.621 – 1.692.314 Dollar

Franchisegebühr: 40.000 – 90.000 Dollar

Vor allem in den USA ist Dunkin’ Donuts eine etablierte Marke und zu einem beliebten Franchise-Unternehmen geworden. Doch auch in Europas Metropolen finden sich immer mehr Filialen dieser Kette.

Das Gute: Wer einen Dunkin’ Donuts in eine Stadt bringt, ist wahrscheinlich der erste und penetriert damit den Markt mit einer bekannten Marke. Im Jahr 2016 wurden 373 neue Dunkin’ Donuts eröffnet.

Taco Bell

Das beliebte Franchise-Unternehmen Taco Bell. (Foto: Mike Mozart)
Das beliebte Franchise-Unternehmen Taco Bell. (Foto: Mike Mozart)

Erstinvestition: 1.177.300 – 2.620.600 Dollar

Franchisegebühr: 30.000 Dollar

Wenn Glen Bell das US-Marine Corp mit 23 Jahren verließ, startete sie Taco Bell von einem Seitenfenster in einem Hotdog Stand. Inzwischen ist Taco Bell eine der beliebtesten und erfolgreichsten Fastfood Ketten der Welt.

So beliebt, dass die Kette nur noch sehr wenige Lizenzen übrig hat. Bei Taco Bell schaut man sich nicht nur den Investor genau an, sondern auch die Lage. Wenn nicht alles perfekt übereinstimmt, wird keine Franchise Lizenz vergeben.

Im Jahr 2016 wurden 147 neue Filialen unter dem Namen Taco Bells gestartet.

Subway

Subway: Die gesunde Fastfood Alternative? (Foto: FaceMePLS)
Subway: Die gesunde Fastfood Alternative? (Foto: FaceMePLS)

Erstinvestition: 116.600 – 263.150 Dollar

Franchisegebühr: 15.000 Dollar

Subway ist inzwischen überall. Ob auf Universitätsgeländen, im Stadtzentrum oder an der Autobahn. Letztes Jahr wurden 914 neue Subways eröffnet. Seit 1974 ist Subway eine erfolgreiche Option für Franchiser. Angefangen in den USA ist der Sandwich-Gigant nun in 98 Ländern vertreten.