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Bischof: Der Islam wird in Europa die Macht übernehmen

Thomas Feldhaus

Veröffentlicht · Aktualisiert · 3 Min. Lesezeit

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Isa Gürbüz Islam Europa
Sobald sie zahlenmäßig stark genug sind, werden die Muslime die Verfolgung der Christen in Europa beginnen, sagt der Bischof. (Foto: Shutterstock)

Isa Gürbüz, das syrisch-orthodoxe Kirchenoberhaupt in der Schweiz, warnt vor dem Islam. Die Muslime würden sich in Europa stark vermehren und dann mit der Verfolgung von Nicht-Muslimen beginnen.

Isa Gürbüz Islam Europa
Sobald sie zahlenmäßig stark genug sind, werden die Muslime die Verfolgung der Christen in Europa beginnen, sagt Bischof Isa Gürbüz. (Foto: Shutterstock)

„In 20, 30 Jahren wird es in Europa eine muslimische Mehrheit geben“, sagt der syrisch-orthodoxe Bischof in der Schweiz, Dionysos Isa Gürbüz. Im Jahr 1997 war er der erste syrisch-orthodoxe Bischof in Deutschland. Nun betreut er seit zehn Jahren die 10.000 syrisch-orthodoxen Gläubigen in der Schweiz und 4.000 in Österreich.

Die syrisch-orthodoxe ist die älteste der christlichen Kirchen. In ihrer Heimat im heutigen Syrien und Irak werden die syrisch-orthodoxen Christen verfolgt. Das Kloster Arth sei deshalb ein Zentrum geworden „für die Erhaltung unserer bedrohten Religion und Kultur“, zitiert der Schweizer Tages-Anzeiger den syrisch-orthodoxen Bischof.

„Was heute Tausende von Terrorgruppen von IS, Taliban oder al-Qaida anrichten, ist die Verlängerung des Genozids von 1915“, sagt Isa Gürbüz. Damals sind fast 2 Millionen Aramäer sowie syrisch- und griechisch-orthodoxe Christen umgekommen. Millionen konvertierten zum Islam.

Türkei ist der Feind der Christen

„Was uns heute widerfährt, hat vor 1.300 Jahren begonnen“, so der Bischof. Im 7. Jahrhundert hätten die Muslime den Genozid an den Christen begonnen. Die Agenda des Islam sei bis heute die gleiche geblieben. Die Muslime wollen die Christen aus dem Mittleren Osten vertreiben.

Der 51-jährige Bischof stammt aus dem östlichen Teil der Türkei, der früher zu Syrien gehörte. Zu Beginn des Jahrhunderts lebten dort noch 230.000 Aramäer. Heute gibt es praktisch keine mehr. Die Türkei sei ein Feind der Christen, sagt Isa Gürbüz.

Mit Sammlungen von Kleidern, Esswaren und Geld versuche man, den Glaubensgenossen in Syrien zu helfen. Der Bischof wünschte sich, dass die Schweiz mehr christliche Flüchtlinge aufnimmt.

Seit 20 Jahren verfolgt er das Ziel, dass für 2 Millionen Christen an einem sicheren Ort im Nahen Osten eine Schutzzone unter UNO-Mandat eingerichtet wird. Oder brauchen die Christen ähnlich wie die Juden ihr eigenes Israel im Nahen Osten?

Der Islam will die Scharia durchsetzen

Wie viele christliche Bischöfe und Patriarchen aus dem Nahen Osten kann sich auch Isa Gürbüz eine Zukunft Syriens ohne Assad nur schwer vorstellen. Denn ein besserer Mann sei nicht leicht zu finden. So sei Syrien vor dem Krieg das einzige Land im Nahen Osten gewesen, wo Christen ungestört ihren Glauben leben konnten.

„Würde Assad beseitigt, könnte das Gleiche passieren wie im Irak, wo nach dem Sturz Saddam Husseins die Demokratie zerbrach und islamistische Gruppen das Zepter übernahmen“, sagt der Bischof. Der Arabische Frühling sei nur Zwischenspiel gewesen. „Weil der Islam letztlich keine Demokratie akzeptiert, sondern die Scharia durchsetzen will.“

Golfstaaten wollen Europa zum Islam konvertieren

Der Bischof ruft zur Wachsamkeit auf, speziell die auf politische Korrektheit bedachten Kirchen. Es sei naiv zu glauben, dass sich die Millionen Migranten, die jetzt über die Türkei nach Europa kommen, alle anpassen und mit den Christen in Europa in Frieden zusammenleben. Auch unter den Migranten gebe es Terroristen.

„Warum nehmen die Golfstaaten, die Emirate und Katar keine Flüchtlinge auf?“ Weil sie Europa zum Islam konvertieren wollten, sagt Isa Gürbüz. Die Anzahl der kinderreichen Muslime werde in Europa schnell wachsen. Sie würden die Macht übernehmen und die Verfolgung der Nicht-Muslime beginnen.

Isa Gürbüz traut den Muslimen nicht mehr

„Was heute im Nahen Osten geschieht, wird auch hier in Europa passieren“, sagt der Bischof. Die 1.300 Jahre lange Geschichte der Verfolgung habe ihn gelehrt, den Muslimen nicht zu trauen. Die Anfänge der islamischen Missionierung Europas sehe man in den vom wahabitischen Saudi-Arabien und vom türkischen Religionsministerium Diyanet eingerichteten Moscheen.

Der Patriarch der syrisch-katholischen Kirche Ignatius Youssif III. Younan forderte Anfang des Jahres bereits den Einsatz von Bodentruppen gegen die Islamisten im Nahen Osten, mit anderen Worten: einen erneuten Kreuzzug, um die Christen im Nahen Osten zu retten.

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