Vater hackt Vergewaltiger seiner Tochter die Hände ab

67

Ein Vater in Indien hat den mutmaßlichen Vergewaltiger seiner sieben Monate alten Tochter an einen Baum gefesselt und ihm die Hände abgehackt.

vergewaltiger hände
Die Hände des mutmaßlichen Vergewaltigers konnten nicht mehr gerettet werden. (Screenshot: YouTube/Aaj Tak)

Parminder Singh hat den 17-jährigen mutmaßlichen Vergewaltiger offenbar geschlagen, ihn an einen Baum gefesselt und ihm beide Hände abgeschlagen. Dann soll er ihn neben einem Kanal zum Sterben zurückgelassen haben.

Der 17-Jährige war angeklagt, im Jahr 2014 ein Baby sexuell belästigt zu haben. Die Mutter hatte ihn erwischt. Die Polizei schickte ihn in Jugendheim, wo er auf den Prozess wartete. In der vergangenen Woche erschien er in Punjab vor Gericht.

Vater lockt Vergewaltiger in die Falle

Der Vater des Opfers schlug dem Vergewaltiger eine außergerichtliche Einigung vor und lud ihn sogar ein, ihn mit dem Motorrad nach Hause zu fahren.

„Er brachte ihn in die Nähe eines ausgetrockneten Kanal, schlug ihn schlimm zusammen und fesselte ihn dann an einen Baum, und schließlich hackte er seine Hände ab“, zitiert MailOnline einen Polizeibeamten.

Einheimische hätten die Polizei benachrichtigt. Die Polizei sei zum Ort des Geschehens geeilt und habe den Verletzten und seine Hände ins Krankenhaus gebracht. Dessen Leben konnte gerettet werden, aber die Hände kamen zu spät. Nun jagt die Polizei den Vater, dem versuchter Mord vorgeworfen wird.

Sexuelle Gewalt ist ein Problem in Indien. Allein im Jahr 2012 wurden knapp 25.000 Fälle angezeigt. Fast ein Drittel der Opfer ist jünger als 18 Jahre. Die Justiz des Landes ist langsam und oftmals korrupt.

Bereits im November 2014 hatte ein 36-jähriger Vater den mutmaßlichen Vergewaltiger seiner Tochter, einen Mieter in seinem Haus, gefoltert und getötet. Dann stellte sich der Vater der Polizei.

67 KOMMENTARE

  1. O mein Gott was sind hier mal wieder für Psychos am kommentieren
    Ok schlimm was seiner Tochter passiert ist
    Aber deshalb gleiches mit gleichen vergelten macht ihn kein Hauch besser

    • Gleiches mit gleichem trifft es wohl nicht ganz, was würdest du tun, wenn es dein kind wäre und welche gesetzliche strafe er hier bekommen hätte, dürfte klar sein und dort ist es ja noch schlimmer

    • zu 100% hat er vor dieser Tat noch vielen anderen jungen Menschen das Leben für immer zerstört. Da Strafverfolung z.Zt. wegen Sexualdelikten eingestellt bzw. kaum noch verfolgt werden, ist das für dieses Arschloch genau richtig gewesen!

  2. In dem Moment bin ich nicht bereit meine Natur zu bendingen und meine Natur schreit nach Vergeltung !
    Auge um Auge …………
    Du kannst mich mit Deinem moralischen Zeigefinger Maßregeln, das blende ich aus und ich verliere mich genauso wie dieses Individuum seine Kontrolle verliert !

  3. Und wenn es eines Tages dein Kind erwischt, ist das Geschrei gross.. scheiss Gutmenschen Gelaber. Das Mädchen ist 7 Monate alt gewesen… na immer noch so schlimm die Kommentare??? Der Vater war sogar noch barmherzig in meinen Augen!!!

  4. Nun, jetzt hat die Tochter keinen Vater mehr, der auf sie aufpasst. Bei allem väterlichen Verständnis für diese Racheaktion wäre es wohl dieser Gedanke, der mich abhalten würde, meinen dunkelsten Wünschen nachzugeben.

    Auf der anderen Seite ist Indien ja nicht gerade bekannt dafür, bei Sexualdelikten hart durchzugreifen. In dem Wissen (oder dem Glauben) wird der Vater wohl so krass gehandelt haben.

    Hier ist es ja auch nicht so viel anders. Was hätte ein Mann, der ein sieben Monate altes Kind vergewaltigt zu erwarten? Psychologische Betreuung, gesonderte Haftbedingungen (weil er sonst wohl nicht so gesund wieder rauskäme) und Entlassung nach maximal fünf Jahren. Vielleicht noch eine Ausbildung, Fortbildung und andere Dinge der Resozialisierung.

    Na ja, da kann einem schon mal der Gedanke kommen, dass man der Selbstjustiz Raum gibt, als darauf zu hoffen, dass Recht so gesprochen wird, wie es vonnöten wäre.

    Ja, die Rache spielt in Deutschland bei der Rechtsprechung keine Rolle. Vielleicht ist das ganz gut so. Für das Opfer und die Angehörigen wird das jedenfalls wohl nie nachvollziehbar sein.

  5. Hier wüschen sich einige die Scharia ?! Na dann dürften die sich über den islamischen Staat in Deutschland doch sehr freuen ,falls der bald präsent sein sollte . Die machen dann mit solchen Typen auch auf diese Weise kurzen Prozess .

  6. Du hast es schön geschrieben, Psychologische Betreuung, gesonderte Haftbedingung, Ausbildung usw.. Bei dem Täter geht das alles geregelt von dannen, wenn es denn zu einer Haftstrafe kommt (falls er nicht auf Bewährung davon kommt) und der Lerneffekt bzw. der Erziehungeffekt bleibt auf der Strecke. Als Opfer hingegen musst du erst mal um Anerkennung und um Psychologische Betreuung kämpfen. Und wenn man dann mitbekommt, das der Täter aufgrund irgendwelcher Umstände mit einem blauen Auge davon kommt, dann steigt natürlich das Verständnis für unseren Rechtsstaat. Du darfst hier vieles sein, nur am besten keine Zivilcourage zeigen, kein Opfer sein oder Steuer hinterziehen (bis 5000 €). Es gab mal eine schöne Reportage, die zeigte, wie die Helfer (Zivilcourage) vom Staat im Stich gelassen worden sind und erst mal Monate/Jahre um Unterstützung kämpfen mussten. Es läuft einiges nicht ganz rund. Das was der Vater gemacht hat, ist zwar sehr hart, aber wenn Zweifel an der Justiz aufkommen, auch verständlich.

  7. wie gestört muss man sein um ein 7 monate altes kind zu missbrauchen, richtig gehandelt vom vater, in indien hätte der ja wahrscheinlich nicht einmal eine strafe bekommen.

  8. An die, die denken das handeln des Vaters wäre verwerflich. Dieser Abschaum lebt doch noch. Also wo liegt das Problem? Wenn es jemand aus Eurem Bekannten- oder Verwandtenbereich gewesen wäre, wäre Euer Mitleid nicht halb so groß. Aber Ihr mit Eurem ach so großem Verständiss für Täter solltet Euch dem KIND gegenüberstellen und ihr erklären, das der Täter auch nur ein Mensch ist und es gar nicht so gemeint hat. Schaut dem KIND dabei in die Augen. Meines Erachtens macht Euch dieses Denken auch nicht besser als den Täter. Nichts kann es entschuldigen oder kann schön geredet werden was diesem Kind angetan wurde. Deshalb: er hatte noch Glück. Ein anderer hätte dieses nutzlose perverse Individuum umgelegt.

  9. Was hat das Kind von der Rache? Der Vater wird nun eingesperrt. Gerade jetzt wo der Vater dringend benötigt wird. Für das Kind ist nun alles noch schlimmer geworden…
    Der Vater sollte weniger an Rache und mehr an das Wohl des Kindes denken.

  10. ich hätte ihn in den wald gebracht und mich 6-8 stunden mit ihm “unterhalten” auf jeden fall wäre ich allein aus dem wald gekommen. lob an den vater.

  11. Sollte ALLEN Vergewaltigern eine Lehre sein. Wenn das meine Tochter gewesen wäre, hätte ich nicht nur die Hand abgehackt sonder auch tiefer noch was gefunden zum abhacken!

Comments are closed.