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Vater hackt Vergewaltiger seiner Tochter die Hände ab

Thomas Feldhaus

Veröffentlicht · 2 Min. Lesezeit

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vergewaltiger hände
Die Hände des mutmaßlichen Vergewaltigers konnten nicht mehr gerettet werden. (Screenshot: YouTube/Aaj Tak)

Ein Vater in Indien hat den mutmaßlichen Vergewaltiger seiner sieben Monate alten Tochter an einen Baum gefesselt und ihm die Hände abgehackt.

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Die Hände des mutmaßlichen Vergewaltigers konnten nicht mehr gerettet werden. (Screenshot: YouTube/Aaj Tak)

Parminder Singh hat den 17-jährigen mutmaßlichen Vergewaltiger offenbar geschlagen, ihn an einen Baum gefesselt und ihm beide Hände abgeschlagen. Dann soll er ihn neben einem Kanal zum Sterben zurückgelassen haben.

Der 17-Jährige war angeklagt, im Jahr 2014 ein Baby sexuell belästigt zu haben. Die Mutter hatte ihn erwischt. Die Polizei schickte ihn in Jugendheim, wo er auf den Prozess wartete. In der vergangenen Woche erschien er in Punjab vor Gericht.

Vater lockt Vergewaltiger in die Falle

Der Vater des Opfers schlug dem Vergewaltiger eine außergerichtliche Einigung vor und lud ihn sogar ein, ihn mit dem Motorrad nach Hause zu fahren.

„Er brachte ihn in die Nähe eines ausgetrockneten Kanal, schlug ihn schlimm zusammen und fesselte ihn dann an einen Baum, und schließlich hackte er seine Hände ab“, zitiert MailOnline einen Polizeibeamten.

Einheimische hätten die Polizei benachrichtigt. Die Polizei sei zum Ort des Geschehens geeilt und habe den Verletzten und seine Hände ins Krankenhaus gebracht. Dessen Leben konnte gerettet werden, aber die Hände kamen zu spät. Nun jagt die Polizei den Vater, dem versuchter Mord vorgeworfen wird.

Sexuelle Gewalt ist ein Problem in Indien. Allein im Jahr 2012 wurden knapp 25.000 Fälle angezeigt. Fast ein Drittel der Opfer ist jünger als 18 Jahre. Die Justiz des Landes ist langsam und oftmals korrupt.

Bereits im November 2014 hatte ein 36-jähriger Vater den mutmaßlichen Vergewaltiger seiner Tochter, einen Mieter in seinem Haus, gefoltert und getötet. Dann stellte sich der Vater der Polizei.

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