Diese 12 Staaten haben die Todesstrafe für Schwule

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In zwölf Staaten der Welt gibt es die Todesstrafe für Schwule. Alle zwölf Staaten sind muslimisch geprägt. Gemäß der Scharia sehen sie für Homosexuelle die Steinigung vor.

Todesstrafe für Schwule
In den roten Staaten gibt es die Todesstrafe für Schwule, in den gelben Staaten ist Homosexualität zumindest illegal, in den grauen Staaten ist Homosexualität legal, in den hellblauen gibt es zusätzlich einen rechtlichen Status für homosexuelle Paare und in den dunkelblauen Staaten sogar die Homo-Ehe.

Am Sonntag wurden bei einem muslimischen Terroranschlag auf einen Schwulenclub im US-Bundesstaat Florida 50 Menschen getötet. Der Haupttäter war ein Islamist und hat angegeben, für den Islamischen Staat (IS) zu handeln.

Der IS geht in seinem Machtbereich besonders grausam gegen Homosexuelle vor. Sie werden kopfüber von hohen Gebäuden gehalten und dann fallengelassen oder über den Rand gestoßen und anschließend noch gesteinigt. Dies ist in Propaganda-Videos des IS so zu sehen.

Der Islamische Staat beruft sich bei dieser Form der Hinrichtung auf eine Schilderung, in der Mohammed sagt, dass Schwule „aus sehr großer Höhe geworfen und dann gesteinigt werden“ sollen.

Todesstrafe für Schwule gemäß der Scharia

Doch nicht nur muslimische Terroristen töten Homosexuelle. In zwölf muslimischen Staaten der Welt steht auf Homosexualität ganz offiziell die Todesstrafe. Dies sind laut einer aktualisierten Aufzählung der Washington Post:

Afghanistan: Todesstrafe existiert, ihre Anwendung ist aber unwahrscheinlich.

Brunei: Todesstrafe (Steinigung) für Homosexuelle seit 2016

Iran: Schwulensex kann in Übereinstimmung mit der Scharia mit dem Tod bestraft werden. Wenn die Männer sich nur küssen, werden sie mit Stöcken geschlagen. Frauen können mit Stöcken geschlagen werden.

Irak: Homosexualität ist nicht explizit im Gesetz verboten, doch Schwule sind immer wieder von Milizen hingerichtet worden, die sich auf die Scharia beziehen.

Jemen: Laut einem Gesetz aus dem Jahr 1994 können verheiratete Männer für Schwulensex zum Tod verurteilt werden (Steinigung). Unverheiratete Männer werden ausgepeitscht oder kommen ein Jahr ins Gefängnis. Frauen drohen bis zu sieben Jahre Gefängnis.

Katar: Muslime können für außerehelichen Sex hingerichtet werden, unabhängig von der sexuellen Orientierung. Die Todesstrafe existiert, ihre Anwendung ist aber unwahrscheinlich.

Mauretanien: Muslimische Männer, die Homo-Sex betreiben, können gemäß einem Gesetz aus dem Jahr 1984 gesteinigt werden. Frauen droht eine Gefängnisstrafe.

Nigeria: Homosexuelles Verhalten ist ein Schwerverbrechen, auf das eine Gefängnisstrafe steht. Doch mehrere Provinzen haben die Scharia eingeführt und für schwule Männer die Todesstrafe verhängt.

Pakistan: Die Todesstrafe existiert, ihre Anwendung ist aber unwahrscheinlich.

Saudi-Arabien: Homosexuelle Männer können gesteinigt werden.

Somalia: Die offiziellen Gesetze sehen Gefängnisstrafen für Homosexuelle vor. Doch in einigen südlichen Provinzen verhängen islamische Gerichte gemäß der Scharia die Todesstrafe.

Sudan: Homosexuelle Männer können getötet werden, wenn sie beim dritten Mal erwischt werden. Beim ersten und zweiten Mal werden sie mit Stöcken geschlagen und inhaftiert.

Auch in den anderen Staaten der muslimischen Welt ist Homosexualität illegal und wird bestraft, auch wenn Schwule und Lesben dort nicht gleich hingerichtet werden.

23 KOMMENTARE

    • Nur nicht für Frauen, Christen und andere Religionen, Schwule und Lesben. Jeder der genannten Gruppen, darf auf offener Straße geschlagen und erschossen werden, ohne jegliche rechtliche Konsequenz.

  1. Ja wo ist da noch die Demokratie Freiheit usw. warum wir den Islamismus ablehnen das ist eine Seite davon. Und alle Schwulen und Lesben sollten vorsichtig seien gegenüber Muslime mann sieht es in der USA.

  2. Habe noch nie einen Einwand von den Islam-Verstehern den ” Grünen ” gehört…….:( Bete jeden Tag zu Gott, das diese Partei unter 5% kommt 2017 denn Pädophilie und usw. kotzt mich an.

  3. ” Diese geschenkten Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind uns willkommen, sie sind eine Bereicherung für uns alle.”

    Ach so die , die so ticken, die Juden, Christen, Homosexuelle und Lesben ablehnen kommen ja gar nicht hier her, die bleiben alle in ihren Ländern. Na dann!

    • Wissen Sie, in meiner Jugend – ich bin Jahrgang 1955 – habe ich noch viele alte Nazis kennengelernt. …und zwar richtige Nazis, die nach wie vor dazu standen. Ich kann aber Ihnen allen glaubhaft versichern, dass das allesamt liebe nette Menschen waren, die scheinbar keiner Fliege etwas antun konnten. Soll ich deswegen den Nationalsozialismus jetzt auch noch toll finden?

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