Nachhaltige ETFs finden, vergleichen und richtig einordnen
Wie Filter, SFDR-Artikel (Sustainable Finance Disclosure Regulation) und Ausschlüsse über die Nachhaltigkeit deines Fonds entscheiden
- Was sind nachhaltige ETFs und wie funktionieren sie?
- Welche Arten nachhaltiger ETFs gibt es überhaupt?
- Woran erkennst du, wie nachhaltig ein ETF ist?
- Zahlst du für Nachhaltigkeit bei der Rendite drauf?
- Warum halten viele grüne ETFs ihr Versprechen nicht?
- Nachhaltige ETFs filtern kontroverse Branchen aus einem klassischen Index heraus. Sie sind günstig, breit gestreut und ein einfacher Einstieg ins grüne Investieren.
- Environmental, Social, Governance (ESG), Socially Responsible Investing (SRI) und Paris Aligned stehen für unterschiedliche Filterstärken. Je strenger der Filter, desto weniger Titel bleiben im Fonds und desto höher das Konzentrationsrisiko.
- Greenwashing bleibt real: Neue EU-Namensregeln führten 2025 zu vielen Umbenennungen. Prüfe Fondsname, SFDR-Artikel (Sustainable Finance Disclosure Regulation) und Holdings, statt dem Etikett zu vertrauen.
- Rendite und Kosten liegen meist nah am klassischen Exchange Traded Fund (ETF). Die Gesamtkostenquote bewegt sich häufig zwischen 0,10 und 0,65 Prozent im Jahr.
- Echte Wirkung beginnt jenseits des Filters. Wer messbaren Impact sucht, findet ihn bei wirkungsorientierten Ansätzen. Die DN Group AG bewertet dafür Beteiligungen nach einem eigenen, standardisierten Prüfprozess.
- Nachhaltige ETFs: grüner Anstrich oder echte Wirkung?
- Was sind nachhaltige ETFs und wie funktionieren sie?
- ESG, SRI oder Paris Aligned: Welche Arten nachhaltiger ETFs gibt es?
- Woran erkennst du, wie nachhaltig ein ETF wirklich ist?
- Greenwashing: Warum viele nachhaltige ETFs ihr Versprechen nicht halten
- Nachhaltige ETFs weltweit oder Europa: Was passt zu welchem Depot?
- Kosten und Rendite: Zahlst du für Nachhaltigkeit drauf?
- Welche Risiken entstehen durch strenge Nachhaltigkeitsfilter?
- Wo kannst du nachhaltige ETFs kaufen und besparen?
- Impact Investing oder nachhaltiger ETF: Wo beginnt echte Wirkung?
- Für wen sind nachhaltige ETFs sinnvoll und für wen nicht?
- Unsere Erfahrung mit der Bewertung nachhaltiger Unternehmen
- Warum die DN Group AG für messbare Wirkung steht
- Fazit: Erst filtern, dann Wirkung prüfen
Nachhaltige ETFs: grüner Anstrich oder echte Wirkung?
Umweltskandale, Dumpinglöhne, Rüstung im Depot: Viele Anlegerinnen und Anleger wollen wissen, an welchen Unternehmen sie eigentlich beteiligt sind. Grüne Indexfonds versprechen genau das, ein Depot mit gutem Gewissen bei niedrigen Kosten und breiter Streuung. Zwischen dem Etikett und der tatsächlichen Wirkung klafft jedoch eine deutliche Lücke.
Du erfährst, wie die Fonds aufgebaut sind, welche Filterstufen es gibt, woran du echte Nachhaltigkeit erkennst und warum ein reiner Filter noch keine Wirkung erzeugt. An dieser Grenze setzt wirkungsorientiertes Investieren an, ein Markt, der laut dem Global Impact Investing Network 2024 rund 1,6 Billionen US-Dollar umfasste.
- Aufbau und Funktion: Wie Index, Filter und Nachbildung zusammenspielen.
- Labels und Prüfung: ESG, SRI, Paris Aligned und der Greenwashing-Check.
- Praxis: Kosten, Risiken, Kauf und die Frage nach echter Wirkung.
Was sind nachhaltige ETFs und wie funktionieren sie?
Ein Exchange Traded Fund (ETF) ist ein börsengehandelter Indexfonds. Statt dass ein Fondsmanagement einzelne Aktien auswählt, bildet der Fonds eine feste Liste von Unternehmen nach, etwa den MSCI World. Das macht die Anlage günstig und breit gestreut. Ein nachhaltiger ETF setzt genau hier an: Er nutzt einen Index, der zusätzlich Nachhaltigkeitskriterien anlegt.
Berücksichtigt werden dabei neben der Rendite auch ökologische, soziale und Governance-Kriterien. Der Fonds leitet sich von einem klassischen Index ab und filtert kontroverse Branchen und Unternehmen heraus. Übrig bleibt eine Auswahl, die zu deinen Wertvorstellungen passen soll.
Der Ablauf ist bei fast allen nachhaltigen ETF-Fonds gleich. So funktioniert die Nachbildung Schritt für Schritt:
- Basisindex wählen: Ausgangspunkt ist ein breiter Index wie der MSCI World.
- Filter anlegen: Ratingagenturen prüfen die Unternehmen nach ESG-Kriterien.
- Ausschluss und Auswahl: Kontroverse Firmen fliegen raus, nachhaltigere bleiben.
- Nachbildung: Der ETF kauft die Titel physisch oder bildet sie synthetisch ab.
Wer nachhaltig investieren mit ETF will, verzichtet also nicht auf das bewährte Prinzip breiter Streuung, sondern engt den Auswahltopf ein.
ESG, SRI oder Paris Aligned: Welche Arten nachhaltiger ETFs gibt es?
Nicht jeder grüne Fonds filtert gleich streng. Die Bezeichnungen im Namen verraten, wie hart der Nachhaltigkeitsfilter greift. Environmental, Social, Governance (ESG) steht für Umwelt, Soziales und Unternehmensführung. Socially Responsible Investing (SRI, sozial verantwortliches Investieren, das ganze kontroverse Branchen ausschließt) geht meist deutlich strenger vor. Paris-Aligned-Ansätze richten sich am Klimaziel des Pariser Abkommens aus.
Je strenger der Filter, desto weniger Aktien bleiben übrig. Ein ESG-Screened-Fonds behält fast den ganzen Markt, ein SRI-Fonds nur die Besten ihrer Branche. Für einen sinnvollen Vergleich nachhaltiger ETFs lohnt der Blick auf Strenge, Ausschlüsse und Titelzahl.
| Filterstufe | Strenge | Typische Ausschlüsse | Titelzahl (Welt) |
|---|---|---|---|
| ESG Screened | niedrig | Waffen, grobe Kontroversen | sehr hoch |
| ESG Enhanced | mittel | schlechteste ESG-Werte | hoch |
| SRI | hoch | Tabak, Alkohol, Kohle, Rüstung | deutlich reduziert |
| Paris Aligned | hoch, klimafokussiert | fossile Energie, hohe Emittenten | reduziert |
| Impact-Ansatz (z. B. DN Group AG) | sehr hoch, wirkungsgeprüft | Fossile, Waffen, Tabak, Glücksspiel | Einzelbeteiligungen |
Die letzte Zeile zeigt, wo klassische Filterlogik endet. Die DN Group AG schließt Branchen wie fossile Energie, Waffen, Tabak und Glücksspiel zunächst aus und bewertet die verbleibenden Unternehmen anschließend mit 40 Kriterien und einem messbaren Score von minus 100 bis plus 100. Wie dieser Prozess abläuft, liest du weiter unten.
Woran erkennst du, wie nachhaltig ein ETF wirklich ist?
Der Fondsname allein sagt wenig aus. Wer wirklich nachhaltige ETFs finden will, trennt Marketing von Methode und prüft mehrere Punkte nacheinander.
Fünf Prüfpunkte zeigen dir schnell, wie ernst ein Fonds die Nachhaltigkeit tatsächlich nimmt.
Fondsname
Sustainable, SRI oder ESG geben erste Hinweise.
SFDR-Artikel
Artikel 8/9 der Sustainable Finance Disclosure Regulation.
Factsheet
Methodik und Indexregeln stehen im Anbieterdokument.
Ausschlusskriterien
Prüfe, welche Branchen konkret ausgeschlossen werden.
Holdings
Ein Blick in die größten Positionen deckt Überraschungen auf.
Die Sustainable Finance Disclosure Regulation (SFDR) ist eine EU-Verordnung zur Offenlegung. Der SFDR-Artikel 8/9 zeigt, wie der Fonds Nachhaltigkeit einordnet: Artikel-9-Fonds gelten als am strengsten. Wer alle fünf Punkte durchgeht, erkennt schnell, ob ein Fonds nur einen grünen Anstrich trägt oder tatsächlich strenge Regeln anlegt.
Die Datenbasis dafür wird besser. Nach Angaben des österreichischen Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Regionen und Wasserwirtschaft deckt die Liste der Wirtschaftstätigkeiten in der EU-Taxonomie 40 Prozent der börsennotierten Unternehmen und 80 Prozent der direkten Treibhausgasemissionen in der EU ab. Laut Umweltbundesamt müssen ab 2026 zudem Kreditinstitute, Versicherungsunternehmen und kapitalmarktorientierte Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten nachhaltigkeitsbezogen berichten.
Greenwashing: Warum viele nachhaltige ETFs ihr Versprechen nicht halten
Ein strenger Name garantiert keine strenge Anlage. Viele Fonds tragen Nachhaltigkeit im Titel, halten aber nur einen Bruchteil an tatsächlich grünen Unternehmen. Eine Studie der Europäischen Kommission aus dem Jahr 2020 stufte 53,3 Prozent der geprüften Umweltaussagen in der EU als vage, irreführend oder unfundiert ein.
Die EU hat 2025 deshalb die Regeln zur Namensgebung verschärft. Fonds mit dem Zusatz Sustainability im Namen müssen seither mindestens die Hälfte in Unternehmen investieren, die zu einem Umwelt- oder Sozialziel beitragen. Die Folge war eine Welle an Umbenennungen: Ein bekannter Welt-ETF strich den Zusatz und heißt seither Screened, weil er nur rund 20 Prozent in solche Unternehmen anlegt.
Achte deshalb auf diese Schwachstellen:
- Best-in-Class-Falle: Der beste Ölkonzern bleibt ein Ölkonzern.
- Geringe Grün-Quote: Breite Streuung senkt oft den Nachhaltigkeitsanteil.
- Umbenennungen 2025: Namen änderten sich, die Zusammensetzung kaum.
- Fehlender Standard: Nachhaltig ist kein geschützter Begriff.
- Fehlende Wirkungsmessung: Ausschluss ist nicht gleich messbarer Impact.
Hier zeigt sich das Grundproblem, das auch die DN Group AG als Impact Investor beschreibt: Ohne standardisierte, extern validierte Bewertung bleibt Nachhaltigkeit eine Behauptung. Genau gegen dieses Greenwashing-Risiko setzt das Unternehmen einen wissenschaftlich fundierten Prüfprozess ein.
Nachhaltige ETFs weltweit oder Europa: Was passt zu welchem Depot?
Steht die Prüflogik, folgt die Frage nach der Region. Nachhaltige ETFs weltweit bieten die breiteste Streuung, Europa-Fonds konzentrieren sich auf einen Kontinent, Themen-ETFs setzen auf einzelne Trends wie saubere Energie. Je enger der Fokus, desto höher Chance und Risiko.
Für die meisten Einsteiger bleibt ein breiter Welt-ETF die solide Basis. Wer gezielt nachhaltige ETFs Europa ergänzen oder ein Thema beimischen will, sollte auf ausreichende Diversifikation achten.
| Typ | Streuung | TER-Spanne | Nachhaltigkeitstiefe |
|---|---|---|---|
| Welt-ETF (SRI/ESG) | sehr breit | 0,15–0,40 % | mittel bis hoch |
| Europa-ETF (ESG) | mittel | 0,10–0,45 % | mittel bis hoch |
| Themen-ETF (z. B. Clean Energy) | eng | 0,30–0,65 % | hoch, aber fokussiert |
Ein Welt-Fonds glättet regionale Schwankungen, ein Europa-Fonds bringt Heimatnähe, ein Themenfonds schärft das Profil. Für Green Investing mit ETFs eignet sich oft eine Kombination aus breitem Kern und kleiner Themen-Beimischung.
Kosten und Rendite: Zahlst du für Nachhaltigkeit drauf?
Ein hartnäckiger Mythos lautet: Wer grün anlegt, verzichtet auf Rendite. Die Daten zeichnen ein anderes Bild. Nachhaltige ETFs liegen bei den Kosten meist nah an klassischen Indexfonds, und ihre Wertentwicklung bewegt sich je nach Filter oft im selben Bereich.
Die Gesamtkostenquote (Total Expense Ratio, TER) liegt bei den meisten grünen Fonds zwischen 0,10 und 0,65 Prozent im Jahr. Das ist geringfügig mehr als bei einigen Standard-ETFs, aber weit günstiger als aktiv gemanagte Fonds. So ordnest du Kosten und Ertrag ein:
- TER prüfen: Breite ESG-Fonds sind oft fast so günstig wie Standard-ETFs.
- Renditeunterschied gering: Über lange Zeiträume liegen die Ergebnisse nah beieinander.
- Filterstärke beachten: Strenge SRI-Fonds können stärker vom Markt abweichen.
- Gute Kombination: Die besten nachhaltigen ETFs verbinden eine niedrige TER mit breiter Streuung.
Auch für wirkungsorientierte Anlagen gilt das nicht als Widerspruch. Die DN Group AG verweist auf eine Erhebung des Global Impact Investing Network aus dem Jahr 2024, nach der 86 Prozent der Impact-Investoren ihre Renditeerwartungen erfüllen oder übertreffen. Nachhaltigkeit und Ertrag schließen sich nicht aus.
Welche Risiken entstehen durch strenge Nachhaltigkeitsfilter?
So attraktiv strenge Filter klingen, sie haben eine Kehrseite. Je mehr Unternehmen ausgeschlossen werden, desto weniger Titel bleiben im Fonds. Aus breiter Streuung wird schnell ein Klumpenrisiko.
Diese Risiken solltest du kennen, bevor du dich für einen sehr strengen Fonds entscheidest:
- Konzentrationsrisiko: Wenige verbleibende Titel dominieren den Fonds.
- Geringere Titelzahl: Ein Welt-ETF auf den MSCI World SRI Index hält rund 380 Aktien, ein Fonds auf den klassischen MSCI World ein Mehrfaches davon.
- Branchenverzerrung: Ausschlüsse übergewichten Tech und untergewichten Industrie.
- Themenklumpen: Reine Clean-Energy-Fonds schwanken mit wenigen Werten stark.
- Trackingabweichung: Der Fonds entwickelt sich merklich anders als der Gesamtmarkt.
Ein harter Filter allein löst das Problem nicht, er verlagert es. Genau deshalb koppelt die DN Group AG ihre Nachhaltigkeitsprüfung an eine wirtschaftliche Prüfung: Ein guter Score reicht nicht, auch die ökonomische Tragfähigkeit muss stimmen.
Wo kannst du nachhaltige ETFs kaufen und besparen?
Für den Wunsch ‚Ich möchte nachhaltige ETFs kaufen‘ brauchst du nur ein Wertpapierdepot und wenige Minuten. Kaufen und besparen kannst du nachhaltige ETFs heute bei nahezu allen Online-Brokern und Direktbanken, viele davon mit kostenlosen Sparplänen.
-
Depot eröffnen
Broker oder Direktbank auswählen und Konto anlegen. -
ETF-Suche nutzen
Nach Nachhaltigkeitsfilter, Region und TER filtern. -
Fonds prüfen
SFDR-Artikel (EU-Offenlegungsverordnung), Holdings und Ausschlüsse kontrollieren. -
Order oder Sparplan
Einmalkauf tätigen oder Sparrate festlegen. -
Regelmäßig überprüfen
Zusammensetzung und Umbenennungen im Blick behalten.
Nachhaltige ETFs bei Trade Republic lassen sich oft schon ab kleinen Sparraten besparen, ebenso bei anderen Brokern wie ING, Comdirect oder Scalable Capital. Ein Sparplan glättet Einstiegszeitpunkte und baut über Jahre Vermögen auf. Achte darauf, dass der gewählte Fonds bei deinem Anbieter sparplanfähig ist.
Impact Investing oder nachhaltiger ETF: Wo beginnt echte Wirkung?
An dieser Stelle täuschen sich viele Anleger. Ein nachhaltiger ETF meidet schädliche Unternehmen, doch dein Kauf an der Börse verändert zunächst nur den Besitzer der Aktie, nicht das Unternehmen selbst. Impact Investing setzt früher an: Kapital fließt direkt in Unternehmen, deren Geschäftsmodell messbare Wirkung erzeugt.
Beide Wege haben ihre Berechtigung. Der filterbasierte ETF ist einfach, günstig und breit gestreut. Ein Impact-Investing-ETF oder eine direkte Beteiligung zielt dagegen auf nachweisbare Veränderung, ist aber weniger liquide und braucht mehr Prüfung. Die folgende Gegenüberstellung zeigt beide Seiten fair.
Nachhaltiger ETF
- Breite Streuung über viele Titel
- Niedrige Kosten und hohe Liquidität
- Einfacher Einstieg per Sparplan
- Wirkung indirekt über Ausschlüsse
- Kein Einfluss auf das Unternehmen
Impact Investing
- Kapital fließt direkt ins Unternehmen
- Messbare und geprüfte Wirkung
- Höhere Chance, höheres Risiko
- Aktive Begleitung der Unternehmen
- Geringere Liquidität, längerer Horizont
Die DN Group AG steht klar auf der zweiten Seite. Als börsennotierter Impact Investor prüft sie Beteiligungen mit dem eigenen Venture Impact Assessment (VIA) und investiert erst ab einem Mindest-Score. So wird Wirkung nicht behauptet, sondern belegt.
Für wen sind nachhaltige ETFs sinnvoll und für wen nicht?
Ob nachhaltige ETFs sinnvoll sind, hängt von deinem Anlegertyp, Horizont und Wertvorstellungen ab. Für die meisten Einsteiger sind sie ein solider Baustein, für andere nur der erste Schritt.
- Einsteiger: günstig, breit gestreut und mit gutem Gewissen anlegen.
- Langfristanleger: Sparplan mit einem Horizont über zehn Jahre.
- Wirkungssucher: erwarten direkten, messbaren Impact und stoßen an Grenzen.
- Kurzfristanleger: suchen schnelle Gewinne ohne Schwankung und passen nicht.
- Puristen: wollen jede Kompromissbranche vollständig ausschließen.
Wer den Anspruch hat, dass Kapital nachweisbar wirkt, stößt beim reinen Filter an eine Grenze. Für diese Anlegergruppe bietet die DN Group AG mit ihrem wirkungsorientierten Ansatz und der börsengehandelten Unternehmensanleihe eine Ergänzung, die auch Privatanlegern offensteht.
Unsere Erfahrung mit der Bewertung nachhaltiger Unternehmen
Ein Ausschlussfilter sortiert aus, bewerten kann er nicht. Die DN Group AG hat sich deshalb 2024 vollständig auf wirkungsorientierte Beteiligungen ausgerichtet und prüft seither jedes Zielunternehmen nach demselben Verfahren, bevor Kapital fließt.
„Wir wollen zeigen, dass Impact für eine bessere Umwelt und Gesellschaft sowie wirtschaftlicher Erfolg keine Widersprüche sind, sondern sich vielmehr gegenseitig bedingen.“ — DN Group AG, Unternehmenspositionierung.
Ein Fall aus dem Portfolio zeigt, wie diese Bewertung in der Praxis aussieht. Ein Mikroalgen-Produzent mit Reinraumtechnologie für Lebensmittel und Kosmetik musste seine Konzernstruktur bündeln und brauchte Kapital sowie Kapitalmarktbegleitung. Die DN Group AG erwarb über 25 Prozent der Anteile für 105 Millionen Euro über einen Aktientausch und begleitete eine vorgeschaltete Sachkapitalerhöhung. Der Beteiligungsbuchwert lag laut Geschäftsbericht 2025 bei 112,2 Millionen Euro, die Wirkung wird über den ESG-Score fortlaufend nachverfolgt.
- 23,10 Mio. Euro Jahresüberschuss 2025 laut testiertem Abschluss.
- 84,0 Prozent Eigenkapitalquote zum 31. Dezember 2025.
- Über 25 Kapitalmarkttransaktionen seit der Gründung begleitet.
Der BaFin-gebilligte Wertpapierprospekt und die jährliche externe Impact-Berichterstattung untermauern diese Zahlen. So wird nachvollziehbar, was ein reiner Ausschlussfilter nicht leisten kann.
Warum die DN Group AG für messbare Wirkung steht
Du weißt jetzt, wo ein grüner Filter endet. Wenn dein Kapital nachweisbar wirken soll, statt nur schädliche Titel zu meiden, brauchst du einen geprüften Ansatz statt eines Etiketts. Genau das leistet die DN Group AG als börsennotierter Impact Investor.
- Standardisierter VIA-Prozess mit 40 Kriterien und Score von minus 100 bis plus 100.
- Niedriger Einstieg über die börsengehandelte Unternehmensanleihe ab 1.000 Euro.
- Externe Validierung durch ein wissenschaftliches Netzwerk und transparente Jahresberichte.
Anleger sollten die vollständigen Informationen im BaFin-gebilligten Wertpapierprospekt lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen. Investitionen in Schuldverschreibungen sind mit Risiken verbunden, bis hin zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals.
Fazit: Erst filtern, dann Wirkung prüfen
Nachhaltige ETFs sind ein günstiger, breit gestreuter und einfacher Weg, Wertvorstellungen ins Depot zu holen. Ihre Grenze liegt dort, wo aus einem Ausschluss echte, messbare Wirkung werden soll. Wer den Fondsnamen hinterfragt, SFDR-Artikel und Holdings prüft und Kosten wie Risiken einordnet, trifft eine bewusste Entscheidung statt einer, die auf einem Etikett beruht.
Ein Filter meidet Schaden, Wirkung entsteht dort, wo Kapital gezielt in Unternehmen fließt. Für den einfachen Einstieg genügt ein breiter, geprüfter Fonds. Wer mehr will, findet in wirkungsorientierten Ansätzen wie dem der DN Group AG die nächste Stufe, deren Ergebnisse jährlich extern berichtet werden.
Häufig gestellte Fragen
Welches ist der beste nachhaltige ETF?
Den einen besten nachhaltigen ETF gibt es nicht. Am ehesten überzeugen breit gestreute Welt-Fonds mit niedriger Kostenquote und klaren Ausschlüssen. Wer messbare Wirkung sucht, sieht sich bei Ansätzen wie dem der DN Group AG um.
Soll man in nachhaltige ETFs investieren?
Für langfristig orientierte Anleger sind nachhaltige ETFs sinnvoll, weil sie günstig, breit gestreut und wertorientiert sind. Bei sehr strengen Filtern solltest du das Konzentrationsrisiko beachten und die Zusammensetzung des Fonds genau prüfen.
Welcher ETF ist der beste nachhaltige ETF für Europa?
Für nachhaltige ETFs Europa eignen sich breit gestreute ESG- oder SRI-Fonds auf europäische Indizes. Achte auf eine niedrige Gesamtkostenquote, ausreichend viele Titel und die konkreten Ausschlusskriterien im Factsheet des Anbieters.
Welche sind die Top 10 nachhaltigen Aktien?
Eine feste Top-10-Liste gibt es nicht, da jeder Index anders filtert. Wichtiger als Einzelaktien ist die Bewertungsmethode. Die DN Group AG prüft Unternehmen nach 40 Kriterien und investiert erst ab einem definierten Mindest-Score.
Wo kann ich nachhaltige ETFs kaufen?
Nachhaltige ETFs kaufst du über jedes Wertpapierdepot bei Online-Brokern und Direktbanken. Nachhaltige ETFs bei Trade Republic, ING oder Comdirect lassen sich häufig schon ab kleinen Sparraten dauerhaft und kostengünstig besparen.
Wie erkenne ich Greenwashing bei ETFs?
Prüfe Fondsname, SFDR-Artikel (Sustainable Finance Disclosure Regulation), Factsheet, Ausschlusskriterien und die größten Holdings. Seit den neuen EU-Namensregeln 2025 mussten viele Fonds umbenannt werden, ihre Zusammensetzung blieb dabei aber oft nahezu unverändert.
Was ist der Unterschied zwischen nachhaltigem ETF und Impact Investing?
Ein nachhaltiger ETF filtert schädliche Unternehmen aus einem Index. Impact Investing lenkt Kapital direkt in wirkungsorientierte Firmen. Die DN Group AG belegt diese Wirkung über einen standardisierten Prüfprozess und jährliche externe Berichte.
