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Im Namen Allahs: Finanzbetrug gegen den Westen

Thomas Feldhaus

Veröffentlicht · Aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

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Im Namen Allahs Jihad John
Zum Gotteskrieg gegen den Westen gehören nicht nur Terroranschläge und medienwirksame Hinrichtungen wie die Enthauptungen durch Dschihad-John. Im Namen Allahs betrügen die Gotteskrieger offenbar auch die deutschen Finanzkassen.
Im Namen Allahs Jihad John
Zum Gotteskrieg gegen den Westen gehören nicht nur Terroranschläge und medienwirksame Hinrichtungen wie die Enthauptungen durch Dschihad-John. Im Namen Allahs betrügen die Gotteskrieger offenbar auch die deutschen Finanzkassen.

Gotteskrieger haben die deutschen Finanzkassen im Namen Allahs um Millionenbeträge geprellt, um den Staat zu schwächen und um den islamischen Terror zu finanzieren. Die auch in Deutschland agierenden Täter errichteten ein Geflecht aus Scheinfirmen sprachen von einem „Economic Jihad“, einem Wirtschaftskrieg im Namen Allahs.

Mit einem internationalen Mehrwertsteuerbetrugs-Karussell hätten die Täter einen dreistelligen Millionenbetrag umgesetzt, berichtet der Bayerische Rundfunk. Von den Finanzkassen forderten sie einen zweistelligen Millionenbetrag an Umsatzsteuer zurück für Umsätze, die nie getätigt wurden.

Eine der Scheinfirmen, die ihren Sitz in Unterföhring bei München hat, handelte angeblich mit Strom. Mit einer einzigen Rechnung forderten die Dschihadisten mehr als 190.000 Euro vom Finanzamt zurück.

Finanzbetrug im Namen Allahs ist „halal“

In einem Internettelefonat sind sich die Dschihadisten darin einig, dass Mehrwertsteuerbetrug als Mittel im Gotteskrieg gegen den Westen gerechtfertigt ist. Prof. Dr. Günter Meyer, Leiter des Zentrums für Forschung zur Arabischen Welt (ZEFAW) von der Universität Mainz, ist von dieser Einstellung nicht überrascht.

„Nach dschihadistischer Auslegung des islamischen Rechts ist dieser Betrug ‚halal’, also erlaubt und zulässig, weil er dazu dient, die angestrebte Weltherrschaft des Islam herbei zu bringen“, so Günter Meyer. Durch ihre kriminellen Aktivitäten griffen die Täter gezielt die gegenwärtige „unislamische“ Weltwirtschaft an.

Die Dschihadisten gerieten ins Visier der bayerischen Ermittler, weil die Mechanismen im Namen Allahs denen der organisierten Kriminalität recht ähnlich sind. Auch Geldwäsche sei involviert, sagte der bayerische Finanzminister Markus Söder (CSU). Manchmal müsse man bis zu 10.000 Einzelbuchungen verfolgen, um ein spezielles Muster zu erkennen.

„Wir haben jetzt extra Einheiten gebildet, die sich mit diesen Terrorfragen beschäftigen, und die insbesondere bestimmte Geschäftsfelder, aber auch regionale Aktivitäten überprüfen, um den Sumpf trocken zu legen, der sich durch Terror ergibt.“

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