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Sport als Assetklasse: So funktioniert der LEGENDS ONE Performance Bond 2026

Heino Zießnitz

Veröffentlicht · 12 Min. Lesezeit

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Profisport ist längst mehr als Stadion, Sponsoring und Medienrechte. Rund um Vereine, Athleten und Wettbewerbe ist ein internationaler Wirtschaftsmarkt entstanden, in dem Technologieunternehmen, Medienplattformen, Infrastrukturbetreiber und spezialisierte Dienstleister nach Wachstumskapital suchen.

LEGENDS ONE will diese Entwicklung für den Kapitalmarkt nutzbar machen und Sport als eigenständige Assetklasse etablieren. Mit dem im September 2026 gestarteten Performance Bond 2026 finanzieren Anleger nicht ein einzelnes Sportprojekt, sondern den geplanten Aufbau eines Portfolios aus Investments in Unternehmen des internationalen Sportökosystems.

Die entscheidende Frage lautet deshalb nicht, ob mit Sport Geld verdient wird. Entscheidend ist, ob sich daraus ein ausreichend diversifiziertes, wirtschaftlich tragfähiges und langfristig überprüfbares Investmentmodell entwickeln lässt.

Das Wichtigste in Kürze

Die Legends SPV 3 – Sport Asset Finance AG & Co. KG hat den Performance Bond 2026 mit einem maximalen Gesamtnennbetrag von 100 Millionen Euro aufgelegt.

Die Schuldverschreibung bietet einen Festzins von 5,00 Prozent p.a. und zusätzlich mögliche erfolgsabhängige Performance- und Upside-Zinsen.

Die reguläre Laufzeit endet am 31. August 2034. Die Emittentin kann sie nach den Anleihebedingungen zweimal um jeweils zwölf Monate bis längstens 31. August 2036 verlängern.

Das Kapital soll überwiegend in Beteiligungen beziehungsweise wandelbare Finanzierungsinstrumente von Unternehmen des internationalen Sportökosystems investiert werden.

Zu den wesentlichen Risiken gehören das Emittenten- und Beteiligungsrisiko, das erst aufzubauende Portfolio, die lange Kapitalbindung sowie die eingeschränkte Handelbarkeit der Anleihe.

Warum Sport für Investoren interessanter wird

Sport war wirtschaftlich schon immer ein bedeutender Markt. Neu ist jedoch, wie viele Geschäftsmodelle inzwischen rund um das eigentliche Sportereignis entstehen.

Streaming, Datenanalyse, Fitness-Technologie, digitale Fanplattformen, Ticketing, Sporttourismus und künstliche Intelligenz verändern die Branche. Gleichzeitig gewinnen Frauensport, internationale Wettbewerbe und neue Formen der Sportvermarktung wirtschaftlich an Bedeutung.

Einen weiterführenden Blick auf diese Entwicklung bietet die SQUAREVEST-Analyse „Vom Spielfeld ins Portfolio: Die neue Ökonomie des Sports“. Dort werden unter anderem Sporttechnologie, Medien, Daten, Infrastruktur und die zunehmende Institutionalisierung von Sportinvestments untersucht.

Patrick Becker, CEO der LEGENDS ONE Europe AG, verweist im aktuellen Interview insbesondere auf Sports-Tech, Medienrechte, Frauensport und Tourismus als dynamische Teilmärkte. Als Größenordnung nennt er einen Anstieg des globalen Sportmarktes von rund 470 Milliarden US-Dollar auf etwa 618 Milliarden US-Dollar bis 2029.

Diese Prognose ist Teil der Unternehmens- beziehungsweise Marktkommunikation und darf nicht mit der erwarteten Wertentwicklung einzelner Investments gleichgesetzt werden.

LEGENDS ONE beschreibt den Sportmarkt als ein Ökosystem aus unterschiedlichen wirtschaftlichen Bereichen – von Sport-Unternehmen und Marken über Medien- und Content-Plattformen bis zu Technologie, Daten und Infrastruktur.

Für Investoren entsteht daraus ein Markt mit unterschiedlichen Geschäftsmodellen und Erlösquellen. Hohe Reichweiten, loyale Zielgruppen und Marktwachstum sind jedoch noch kein Beleg für die Wirtschaftlichkeit eines einzelnen Investments. Entscheidend bleiben Umsatzentwicklung, Finanzierung, Cashflow, Unternehmensbewertung und die Möglichkeit eines späteren Exits.

Wie investiert die LEGENDS ONE Europe AG in den Sportmarkt?

Die LEGENDS ONE Europe AG mit Sitz in Düsseldorf und Geschäftsanschrift in Frankfurt am Main gehört zur LegendsOne Group, die sich als spezialisierte Finanz- und Investmentplattform für den professionellen Sport positioniert. Das Geschäftsmodell ist breiter angelegt als ein klassisches Investment in einen Fußballverein, einen Athleten oder einzelne Sportrechte.

Unternehmensprofil der LEGENDS ONE Europe AG bei SQUAREVEST

Im Mittelpunkt stehen Unternehmen und Geschäftsmodelle, die von der Professionalisierung, Digitalisierung und Internationalisierung des Sports profitieren können.

Nach Aussagen von CEO Patrick Becker beginnt die Auswahl potenzieller Investments mit Markt- und Trendanalysen. Darauf folgen Gespräche mit möglichen Zielunternehmen und eine Due Diligence. Gesucht werden insbesondere skalierbare Geschäftsmodelle mit überregionalem oder internationalem Potenzial.

LEGENDS ONE beschreibt den Investmentansatz als selektiven und datenbasierten Prozess. Als Zielbereiche werden unter anderem Technologie, Medien, Lifestyle und Infrastruktur genannt. Mögliche Exit-Strategien sind beispielsweise Unternehmensverkäufe oder Börsengänge.

Investiert werden soll damit nicht primär in sportliche Ergebnisse, sondern in Unternehmen und Finanzierungsinstrumente innerhalb der wirtschaftlichen Wertschöpfungskette des Sports.

Ergänzende Informationen zu Unternehmensstruktur und Management finden sich auch im Unternehmensprofil von SCOREDEX.

Wandelanleihen sollen laufende Erträge und Beteiligungschancen verbinden

Eine zentrale Rolle in der Investmentstrategie sollen Wandelschuldverschreibungen der Zielunternehmen spielen. Diese verbinden grundsätzlich Fremdkapitalfinanzierung mit der Möglichkeit, die Forderung unter festgelegten Voraussetzungen später in Unternehmensanteile umzuwandeln.

Für LEGENDS ONE liegt der strategische Ansatz darin, zunächst als Kapitalgeber aufzutreten und bei geeigneter Entwicklung eines Zielunternehmens Wandlungsrechte auszuüben. Anschließend kann durch einen späteren Verkauf der Beteiligung ein Veräußerungsüberschuss entstehen.

Dieser Mechanismus ist auch für den Performance Bond relevant: Nach dem Wertpapierprospekt bildet ausschließlich ein etwaiger Veräußerungsüberschuss aus gewandelten Beteiligungen die Grundlage für den Performance-Zins.

Ob diese Strategie wirtschaftlich erfolgreich ist, hängt unter anderem von der Auswahl der Zielunternehmen, deren Entwicklung, der Bewertung beim Einstieg und den später tatsächlich erzielbaren Verkaufspreisen ab.

Das Netzwerk als Zugang zu einem schwer zugänglichen Markt

Ein großer Teil potenziell interessanter Sportunternehmen ist nicht börsennotiert und damit für Privatanleger nicht ohne Weiteres direkt investierbar. Hier sieht LEGENDS ONE einen Wettbewerbsvorteil.

Zum Umfeld des Unternehmens gehören nach Angaben Beckers Experten aus dem Profisport sowie erfahrene Manager. Genannt werden unter anderem Jonas Boldt, die frühere DFL-Direktorin Susanne Timosci und Ellie Norman, die unter anderem für die Formel E und Manchester United tätig war. Becker berichtete außerdem über ein geplantes Projekt mit dem früheren Fußballprofi Kevin-Prince Boateng.

Ein solches Netzwerk kann Zugang zu Unternehmen, Entscheidern und Transaktionen erleichtern. Für die wirtschaftliche Qualität eines Investments ist Bekanntheit allein jedoch kein Maßstab. Entscheidend sind Geschäftsmodell, Bewertung, Finanzierungsstruktur, Entwicklungsperspektive und die Möglichkeit eines späteren Exits.

Eine weitere Einordnung des Plattformmodells und der Unternehmensstrategie bietet Business Leaders in seiner Analyse zur LEGENDS ONE Europe AG.

LEGENDS ONE Performance Bond 2026: Zinsen, Laufzeit und Struktur

Für die Finanzierung des geplanten Portfolios wurde der Performance Bond 2026 (R) aufgelegt. Emittentin ist nicht die LEGENDS ONE Europe AG selbst, sondern die Legends SPV 3 – Sport Asset Finance AG & Co. KG mit Sitz in Düsseldorf.

Nach dem von der BaFin am 2. September 2026 gebilligten Wertpapierprospekt können bis zu 1.000.000 Schuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von jeweils 100 Euro und damit einem Gesamtnennbetrag von bis zu 100 Millionen Euro angeboten werden.

Der Festzins beträgt 5,00 Prozent p.a. und wird laut Prospekt quartalsweise gezahlt. Die reguläre Laufzeit reicht vom 1. September 2026 bis zum 31. August 2034. Die Emittentin besitzt jedoch das Recht, die Laufzeit zweimal um jeweils zwölf Monate zu verlängern – zunächst bis August 2035 und anschließend längstens bis 31. August 2036.

Zusätzlich zum Festzins sieht die Struktur einen erfolgsabhängigen Performance-Zins und einen Upside-Zins vor. Der Performance-Zins knüpft nach dem Prospekt an realisierte Veräußerungsüberschüsse aus zuvor gewandelten Beteiligungen an.

Damit unterscheidet sich das Modell von einer klassischen Unternehmensanleihe mit ausschließlich festem Kupon. Die zusätzlichen Zinskomponenten sind jedoch nicht garantiert. Sie entstehen nur, wenn die im Prospekt festgelegten wirtschaftlichen Voraussetzungen tatsächlich erfüllt werden.

6 bis 15 Investments sollen das Portfolio bilden

Das Kapital soll nicht in ein einzelnes Unternehmen fließen. Nach dem Wertpapierprospekt hatte die LEGENDS ONE Gruppe zum Prospektdatum 20 potenzielle Zielunternehmen identifiziert. Aus diesem Kreis beabsichtigt die Emittentin, während des Investitionszeitraums sechs bis 15 Beteiligungen einzugehen.

Als mögliche Instrumente nennt der Prospekt insbesondere Eigenkapital sowie in Eigenkapital wandelbare Fremdkapitalinstrumente. Die vorgesehene Mindestinvestitionssumme je Zielunternehmen beträgt eine Million Euro.

Für die Einordnung ist entscheidend: Zum Datum des Prospekts war noch keine Investition in eines der Zielunternehmen endgültig beschlossen. Anleger investieren daher nicht in ein bereits vollständig aufgebautes Beteiligungsportfolio, sondern finanzieren auch dessen zukünftigen Aufbau.

Welche der identifizierten Zielunternehmen tatsächlich finanziert werden und wie sich diese Investments entwickeln, gehört deshalb zu den wesentlichen Faktoren für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg des Modells.

Welche Risiken hat der LEGENDS ONE Performance Bond 2026?

Der Performance Bond verbindet einen festen Kupon mit möglichen erfolgsabhängigen Zusatzerträgen. Diese Struktur sollte jedoch nicht getrennt von den wirtschaftlichen Risiken betrachtet werden.

Emittentenrisiko: Die Zins- und Rückzahlungsansprüche der Anleger hängen von der wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit der Emittentin ab.

Beteiligungs- und Bewertungsrisiko: Der wirtschaftliche Erfolg hängt wesentlich davon ab, ob geeignete Zielunternehmen ausgewählt und zu angemessenen Bewertungen finanziert werden. Der Prospekt weist ausdrücklich auf das Risiko von Fehleinschätzungen beim Wert von Beteiligungen hin.

Portfolio- und Konzentrationsrisiko: Das geplante Portfolio muss erst aufgebaut werden. Gleichzeitig konzentriert sich die Investmentstrategie auf Unternehmen aus dem Umfeld des Sports.

Exit-Risiko: Beteiligungen lassen sich möglicherweise nicht im geplanten Zeitraum, nicht zum erwarteten Preis oder im Extremfall überhaupt nicht veräußern. Das kann sich unmittelbar auf erfolgsabhängige Zahlungen und die Liquidität der Emittentin auswirken.

Laufzeitrisiko: Die reguläre Laufzeit endet im August 2034. Die Emittentin kann sie jedoch nach den Anleihebedingungen bis längstens August 2036 verlängern.

Eingeschränkte Handelbarkeit: Für die Schuldverschreibungen ist keine Zulassung zum Börsenhandel vorgesehen. Eine Veräußerung ist daher grundsätzlich nur außerbörslich möglich und kann entsprechend erschwert sein.

Verlust: Im Extremfall besteht für Anleger das Risiko eines teilweisen oder vollständigen Verlusts des eingesetzten Kapitals.

Der Festzins von fünf Prozent sollte daher nicht isoliert betrachtet werden. Kupon, Laufzeit, Emittentenrisiko, Portfolioentwicklung, Exit-Möglichkeiten und Handelbarkeit bilden gemeinsam das Risiko-Rendite-Profil der Anleihe.

Was bedeutet die BaFin-Billigung des Wertpapierprospekts?

Der Wertpapierprospekt des Performance Bond 2026 wurde am 2. September 2026 von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) gebilligt.

Dabei ist eine wichtige Unterscheidung notwendig: Die BaFin prüft einen Wertpapierprospekt im Rahmen des gesetzlich vorgesehenen Verfahrens insbesondere auf Vollständigkeit, Verständlichkeit und Kohärenz.

Die Prospektbilligung ist jedoch weder eine Empfehlung zum Kauf der Anleihe noch eine Bestätigung ihrer wirtschaftlichen Qualität. Auch der Prospekt selbst weist ausdrücklich darauf hin, dass die Billigung nicht als Befürwortung der Emittentin oder als Bestätigung der Qualität der Wertpapiere verstanden werden sollte.

Anleger müssen deshalb die Anleihebedingungen, die Geschäftstätigkeit der Emittentin und insbesondere die im Prospekt beschriebenen Risiken eigenständig bewerten.

Kann Sport tatsächlich eine eigene Assetklasse werden?

Hier wird das Modell von LEGENDS ONE besonders interessant. Dass im Sport erhebliche wirtschaftliche Werte entstehen, ist unbestritten. Medienrechte, Sponsoring, Technologie, Daten, Infrastruktur und digitale Plattformen bilden längst eigenständige Geschäftsfelder.

Eine SQUAREVEST-Analyse zur LEGENDS ONE Europe AG beschreibt den Ansatz als Versuch, Sportassets über institutionelle Prozesse, digitale Infrastruktur und strukturierte Investmentmodelle stärker für den Kapitalmarkt zugänglich zu machen.

Ob sich Sport langfristig als eigenständige Assetklasse etabliert, hängt jedoch von mehr ab als von Marktwachstum und öffentlicher Aufmerksamkeit. Notwendig sind investierbare Unternehmen, nachvollziehbare Bewertungen, belastbare Geschäftsmodelle, ausreichend Transaktionen sowie langfristig überprüfbare Rendite- und Risikodaten.

LEGENDS ONE versucht, die Schnittstelle zwischen Sportwirtschaft und Kapitalmarkt systematisch zu besetzen. Das Modell verbindet Branchenzugang, Auswahl von Zielunternehmen, strukturierte Finanzierung und mögliche Beteiligungsexits.

Im September 2026 befindet sich der entscheidende Teil dieses Modells allerdings noch vor der Bewährungsprobe: Erst wenn aus den identifizierten Zielunternehmen konkrete Investments entstehen, lässt sich beurteilen, wie die Strategie in der Praxis umgesetzt wird und welche wirtschaftlichen Ergebnisse daraus resultieren.

Fazit: Sport als Assetklasse muss sich in der Praxis beweisen

Mit dem Performance Bond 2026 überträgt LEGENDS ONE Elemente aus Private Equity und Beteiligungsfinanzierung auf den internationalen Sportmarkt. Anleger stellen Kapital für ein Portfolio bereit, das aus ausgewählten Unternehmen und Finanzierungsinstrumenten innerhalb des Sportökosystems aufgebaut werden soll.

Der Ansatz trifft auf einen Markt, der durch Sports-Tech, Medien, Daten, digitale Plattformen und neue Vermarktungsmodelle wächst und sich professionalisiert. Marktwachstum allein entscheidet jedoch nicht über den Erfolg des Bonds.

Entscheidend wird sein, welche Unternehmen tatsächlich finanziert werden, zu welchen Bewertungen LEGENDS ONE investiert, wie sich die Zielunternehmen wirtschaftlich entwickeln und ob Beteiligungen später erfolgreich veräußert werden können.

Gleichzeitig bleiben die Besonderheiten der Anleihe relevant: Das Portfolio befindet sich noch im Aufbau, die erfolgsabhängigen Zinsen sind nicht garantiert, ein regulärer Börsenhandel ist nicht vorgesehen und die Laufzeit kann bis August 2036 verlängert werden.

Ob aus „Sport als Assetklasse“ ein langfristig belastbares Investmentmodell entsteht, werden deshalb weniger Reichweite und bekannte Namen entscheiden als messbare Cashflows, Unternehmenswerte und realisierte Exits.

FAQ – Häufige Fragen zu LEGENDS ONE

Was ist die LEGENDS ONE Europe AG?

Die LEGENDS ONE Europe AG ist Teil einer auf Investments und Finanzierungen im professionellen Sport ausgerichteten Unternehmensgruppe. Sie hat ihren Sitz in Düsseldorf und eine Geschäftsanschrift in Frankfurt am Main. Ziel ist es, Investments in Unternehmen innerhalb des internationalen Sportökosystems zu strukturieren.

Wer emittiert den LEGENDS ONE Performance Bond 2026?

Emittentin ist die Legends SPV 3 – Sport Asset Finance AG & Co. KG. Sie ist rechtlich von der LEGENDS ONE Europe AG zu unterscheiden und Teil der LegendsOne Group.

Wie hoch sind Zinsen und Laufzeit des Performance Bond 2026?

Der Festzins beträgt 5,00 Prozent p.a. Zusätzlich können erfolgsabhängige Performance- und Upside-Zinsen entstehen. Die reguläre Laufzeit endet am 31. August 2034; die Emittentin kann sie zweimal um jeweils zwölf Monate bis längstens 31. August 2036 verlängern.

Wo investiert LEGENDS ONE das Kapital?

Vorgesehen sind Investments in Unternehmen des internationalen Sportökosystems. Nach dem Prospekt wurden zunächst 20 potenzielle Zielunternehmen identifiziert, aus denen sechs bis 15 Beteiligungen aufgebaut werden sollen. Im Vordergrund stehen Eigenkapital und in Eigenkapital wandelbare Finanzierungsinstrumente.

Welche Risiken hat der Performance Bond 2026?

Zu berücksichtigen sind insbesondere das Emittentenrisiko, Beteiligungs- und Bewertungsrisiken, die noch aufzubauende Portfoliostruktur, mögliche Schwierigkeiten bei späteren Unternehmensverkäufen, die lange beziehungsweise verlängerbare Laufzeit und die eingeschränkte Handelbarkeit der Schuldverschreibung.

Quellenverzeichnis

SQUAREVEST – Vom Spielfeld ins Portfolio: Die neue Ökonomie des Sports

SQUAREVEST – LEGENDS ONE Europe AG Unternehmensprofil

SQUAREVEST – Die LEGENDS ONE Capital AG definiert die Assetklasse Sport neu

Business Leaders – LEGENDS ONE Europe AG: Strukturierte Investments im globalen Sportmarkt

LEGENDS ONE Europe AG –  Strukturierte Investments im globalen Sportmarkt

LEGENDS ONE – Sport als Anlageklasse

LEGENDS ONE – Investment und Prozesse

EQS – Billigung des Wertpapierprospekts für den Performance Bond 2026

Legends SPV 3 – Sport Asset Finance AG & Co. KG – Wertpapierprospekt Performance Bond 2026 (R), gebilligt am 2. September 2026

Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht – Prospekterstellung und Billigungsverfahren

Hinweis: Dieser Beitrag dient ausschließlich der redaktionellen Information und stellt weder eine Anlageberatung noch eine Empfehlung oder Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Wertpapieren dar.

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