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Ikea schafft 200 Arbeitsplätze für syrische Flüchtlinge in Jordanien

Günther Kranich

Veröffentlicht · Aktualisiert · 2 Min. Lesezeit

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Ikea schafft 200 Arbeitsplätze für syrische Flüchtlinge im Jordan (Foto: rarye)
Ikea schafft 200 Arbeitsplätze für syrische Flüchtlinge im Jordan (Foto: rarye)

Ab 2019 wird der Möbelhersteller Ikea Teppiche verkaufen, die von syrischen Flüchtlingen hergestellt wurden. Damit schafft der Möbelhersteller Arbeit für vertriebene Familien. Die Produkte aber werden nur in angelegenen Ländern im Mittleren Osten verkauft.

Ikea schafft 200 Arbeitsplätze für syrische Flüchtlinge im Jordan (Foto: rarye)
Ikea schafft 200 Arbeitsplätze für syrische Flüchtlinge in Jordanien (Foto: rarye)

200 Arbeitsplätze für syrische Flüchtlinge

Das Jobangebot werden weitestgehend Frauen in Jordanien in Anspruch nehmen. Insgesamt sollen 200 Arbeitsplätze für die syrischen Flüchtlinge geschaffen werden. Ikea leistet damit wiederholt einen Beitrag in der Flüchtlingskrise.

Jesper Brodin, Vertriebsleiter bei Ikea, beschreibt die aktuelle Situation in Syrien als eine der „größten Tragödien unserer Zeit“. Gleichzeitig lobt er Jordanien für die bereitgestellten Hilfen, dabei vor allem die Aufnahme von syrischen Flüchtlingen, schreibt der Independent.

„Wir überlegen gerade wie Ikea einen Beitrag leisten kann“, so Brodin. Um keinen Interessenkonflikt zu generieren, werden die Produkte nur in Länder verkauft, die ein Freihandelsabkommen mit Jordanien haben.

Laut der UN sind mehr als 650.000 Menschen als Flüchtlinge in Jordanien registriert. Letztes Jahr hat sich die Landesregierung dafür ausgesprochen, 200.000 Flüchtlinge mit einer gültigen Arbeitserlaubnis zu versorgen. So können die Syrer mit der jordanischen Bevölkerung legal zusammen arbeiten.

Ikea leistet wierderholt einen Beitrag

Am Anfang der Flüchtlingskrise hat Ikea in Kooperation mit der UN eine Flüchtlingsunterkunft entworfen, die nicht nur den letztjährigen, super begehrten Beazley Preis gewonnen hat. Auch konnten mit diesem Entwurf Tausende Unterkünfte auf der ganzen Welt errichtet werden. Die Unterkünfte haben sich besonders in kalten Regionen als sehr hilfreich bewiesen.

Auch nachdem der US-amerikanische Präsident Donald Trump ein Einreisestopp für 7 muslimische Länder verhängt hat, versprach Landesmanager der USA Lars Perersson weitere Hilfe. Die Firma werde betroffene Mitarbeiter und deren Familien mit kostenfreier Rechtsberatung zur Seite stehen.

Mitarbeiter können noch mehr Unterstützung erwarten. Für die äußerst emotionale Situation wird jede Art von Beratung und Hilfe bereitgestellt, so Perersson. „Wir bei Ikea handeln nach unseren Prinzipien. Deshalb verpflichten wir uns weiter für die Würde und die Rechte aller einzustehen.“

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