German Property Group Canisius Caree Mainz: Baupfusch – kein finanzieller Schaden für Anleger

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Canisius Carree Mainz von aussen und innen © GPG News Youtube 14. Juni 2019

Die Angst von Wohnungskäufern ist groß: Was passiert, wenn Baumängel zutage treten?

Die German Property Group GmbH, kurz GPG, aus Hannover-Langenhagen (In den Kalkweißen 68), die das Geschäft schon seit 11 Jahren betreibt und 60 Bauprojekte realisiert hat beziehungsweise realisiert, kann zumindest die Käufer ihrer Eigentumswohnungen beruhigen.

Der niedersächsische Projektentwickler und Bauträger stellte in seinen GPG News am 14. Juni 2019 klar:

Zitat:

Die German Property Group tritt in diesem Fall verantwortlich dafür ein, dass Wohnungskäufer in diesem Fall keinen finanziellen Schaden erleiden.

Einstige Baustelle Canisius Carree Mainz © GPG News Youtube 14. Juni 2019
Ein gutes Beispiel dafür sei das Projekt Canisius Carree im Mainzer Stadtteil Gonsenheim.

Das ehemalige Kasernen-Gebäude in Rheinland-Pfalz wurde von der Deutschen Wehrmacht 1937/1938 auf einem 14.299 Quadratmeter großen Grundstück nördlich der Casiniusstraße erbaut. Über 50 Jahre lang wurde es als militärische Anlage genutzt und wechselte drei Mal seinen Namen. Je nachdem, wer gerade Herr im Hause war, wurde die Kasernen nach einem deutschen, einem französischen und einem US-amerikanischen General benannt.

Die Architektur spiegelt allgemeine Entwicklungen wieder. Wird die Welt bunter und schnelllebiger, sehnen sich die Menschen nach Reduzierungen und Orientierungen.

Abseits der schrillen Öffentlichkeit herrschen dann klare Strukturen, klare Linien, klare Formen.

Im Herbst 2012 erwarb die GPG das Gelände. Das Investitionsvolumen betrug rund 39 Millionen Euro, der Quadratmeterpreis der Eigentumswohnungen lag bei 3.780 Euro. Im Januar 2014 startete das Projekt Canisius Carree Mainz.

Damit fand der seit 2011 andauernde Leerstand in absehbarer Zeit ein Ende. Der Vorbesitzer hatte große Pläne für ein Seniorenwohnprojekt verkündet, aber nichts davon umgesetzt. Nun wurde das Gebäude in drei Vollgeschosse und zwei Dachgeschosse mit Maisonettewohnungen umgestaltet.

Architekt Bernhard Kogel hat die Wohnanlage geplant und sich bemüht, die Geschichte und die besondere Ausstrahlung des Gebäudes beizubehalten.

Die Frankfurter Rundschau schrieb am 19. September 2013:

Zitat:

Die Reaktionen von Seiten der Stadt und Gonsenheim sind durchweg positiv.

Die stellvertretende Ortsvorsteherin Sylvia Köbler-Gross (Grüne) versicherte der Zeitung:

Zitat:

Wir freuen uns, dass es jetzt endlich umgebaut wird und trotzdem auch viel von dem Gebäude beibehalten wird. So gehört es einfach in das Stadtteilbild.

Um aus dem Offiziersgebäude der zuletzt als Lee Barracks bekannt gewordenen Kaserne nun das Canisius Carree zu machen, sind markante Details des historischen Bauwerks wieder herausgearbeitet und mit modernen Ergänzugnen optimiert worden. So verwandelten neue Materialien, frische Farben wie das Toskanarot an der Fassade und die grüne Umgebung das Canisius Carree in ein Zushause mit 113 Wohnungen in Größen von 59 bis 170 Quadratmetern Wohnfläche über 5 Stockwerke. Hinzu kamen 61 PKW-Stellplätze außen und 103 Tiefgaragen-Stellplätze unter der Erde.

Bis zur Fertigstellung im Sommer 2015 musste die German Property Group GmbH jedoch einige Hindernisse aus dem Weg räumen.

Für die Bauarbeiten beauftragte die German Property Group GmbH einen Generalunternehmer.

Als die hochwertig ausgestatteten Wohnungen bereits bezogen waren (bei Fremdnutzung lag der erwartete Mietpreis bei 10 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche), entdeckten einige Wohnungskäufer Risse im Innenputz, die durch unsaubere Bausausführung entstanden sind.

Auch am Dach befanden sich offensichtliche Mängel, die langfristig zu erheblichen Schäden an der Bausubstanz geführt hätten.

Bei der Tiefgarage wurde ebenfalls eine unsachgemäße Verbauung ferstgestellt, die im Nachgang korrigiert werden musste.

Mit Hilfe der Wohnungseigentümer hat die German Property Group GmbH eine detaillierte Beweissicherung vorgenommen und eine Nachbesserung der Mängel erwirkt.

In den GDP News heißt es dazu:

Zitat:

Das Gebäude ist nach Wissensstand der German Property Group inzwischen mängelfrei.

Die unschgemäße Bauausführung ist leider kein Einzelfall.

Immer wieder berichten Bauherren davon, dass Bauunternehmen ihren vertraglichen Verpflichtungen aufgrund von Zeitmangel oder fehlender Fachkenntnis nicht nachkommen können.

Im Rahmen einer gründlichen Bauabnahme von Fachleuten können Schäden reichtzeitig erfasst und geltend gemacht werden. Im Gegensatz zu anderen Bauträgern wie etwa beim Prora-Naziblock 1 an der Ostsse ließ die German Property Group GmbH ihre Käufer nicht im Regen stehen.