Der teuerste Wohnungsmarkt der Welt: Hongkong, China

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Die internationale Studie hat 406 Wohnungsmärkte in den folgenden Ländern verglichen: Australien, China, Irland, Japan, Neuseeland, USA, Singapur, Großbritannien und Kanada. Hongkong kommt wiederholt auf den ersten Platz und ist damit der teuerste Wohnungsmarkt 2017.

Der teuerste Wohnungsmarkt der Welt: Hong Kong, China (Foto: aotaro)
Der teuerste Wohnungsmarkt der Welt: Hong Kong, China (Foto: aotaro)

Honk Kong bleibt der teuerste Wohnungsmarkt

Wenn es um Miet- und Kaufpreise von Immobilien geht, ist Hongkong in China die teuerste Stadt der Welt. Dicht dahinter ist Sydney, Australien und Vancouver, Kanada.

Es ist das dreizehnte Mal, dass dieser Bericht Durchschnittspreise für Häuser und Wohnungen mit dem durchschnittlichen Einkommen der Einwohner vergleicht. Dabei gilt ein Wert von 3,0 als durchaus bezahlbar, einer von 11,8, so wie in Vancouver, hingegen als absolut unbezahlbar.

Der Wohnungsmarkt in Vancouver, Kanada hat seinen dritten Platz fröhlich zur Kenntnis genommen. Letztes Jahr war die beliebte Stadt in Kanada nämlich noch auf dem zweiten Platz.

Unter den untersuchten, 406 Stadtregionen bleibt Hongkong die Nummer eins. Wie im letzten Jahr wird der asiatischen Megastadt der teuerste Immobilienmarkt der Welt zugerechnet. Zu diesem Schluss kam die jährliche, internationale Studie zur Bezahlbarkeit der Wohnungsmärkte (Annual Demographia International Housing Affordability Survey).

Dort liegt der Preis für ein Zuhause im Schnitt 18,1 Mal über dem jährlichen Durchschnittseinkommen. Eigentlich nicht so schlecht, wenn man den Wert mit dem vom letzten Jahr vergleicht: 2016 lagen die Immobilienpreise noch 19 Mal über dem jährlichen Durchschnittseinkommen. Allerdings betitelt die Studie jeden Wert über 5,1 als extrem unbezahlbar.

Der sogenannte „Median“ von 18,1 „repräsentiert eine beträchtliche Verschlechterung in der Bezahlbarkeit von Immobilien,“ so bezieht sich die Studie auf ihre vorherige Ausgabe aus dem Jahr 2010. Damals hatte Hongkong noch einen Wert von 11,4, schreibt Bloomberg.

Hongkongs Immobilienmarkt bleibt, vor allem für die einheimische Bevölkerung, unbezahlbar. Die Politik versucht schon seit Jahren günstigen Wohnraum zu schaffen, doch selbst Steuererleichterungen führten zu keine Verbesserung.

Auch Sydney wird seinen Ruf nicht los. Die australische Hauptstadt bekommt einen Median von 12,2 zugeschrieben. Vancouver in Kanada bekam auf dem dritten Platz einen Wert von 11,8.

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