So verdient man mit seinem eigenen Reisebericht Geld

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Einen Reisebericht zu lesen ist nie Zeitverschwendung. Für fünf Minuten entflieht man seinem Alltag und taucht in die Erfahrungen eines Reisenden ein. Die Autoren haben einen Traumjob. Nur schade, dass man nicht selbst fürs Reisen bezahlt wird. Doch das kann sich schon sehr bald ändern.

So verdient man mit seinem eigenen Reisebericht Geld - man braucht nur eine gute Story und etwas Motivation. (Foto: Khánh Hmoong)
So verdient man mit seinem eigenen Reisebericht Geld – man braucht nur eine gute Story und etwas Motivation. (Foto: Khánh Hmoong)

Mit dem eigenen Reisebericht Geld verdienen

Um mit einem eigenen Reisebericht Geld zu verdienen, muss man kein angesehener Journalist sein. Auch muss man keinen prominenten Blog besitzen. Zwar scheint es, als würden Zeitungen und Magazine ihre eigenen Top-Reporter losschicken, in der Realität sind es aber Reisende wie Du und ich, die ihre Berichte in die Zeitungen der Welt bringen.

Es muss nur etwas Besonderes sein. Wenn es den Leser interessiert, dann interessiert es auch die Redakteure einer Zeitung. Natürlich wird es heutzutage immer schwieriger die Aufmerksamkeit der Massen zu wecken — aber garantiert nicht unmöglich.

Eigentlich ist es super einfach. Zuerst sucht man sich ein Reiseziel aus, das eine spannende Geschichte oder einen informativen Bericht hergibt. Ab in den Flieger und los geht das Abenteuer. Nach seinen Erfahrungen bringt man alles zu Papier und geht damit zu potentiellen Magazinen.

Dennoch, einfacher gesagt, als getan.

Das Reiseziel

Routinierte Reisende haben hier bereits einen guten Riecher. Sie reisen nämlich absichtlich fern ab von Touristengebieten und vermeiden soviel Mainstream wie sie können. Wenn man auf Google bereits 15 Treffer zu seinem Reiseziel findet, gibt es vermutlich auch kein spannendes Material zum Verkaufen. Deshalb: Finger weg von der Berliner Technoszene und dem Kruger Nationalpark.

Ein interessanter Reisebericht produziert Emotionen im Leser. Abenteuerliche Klettergeschichten, Porträt-Fotos von indigenen Völkern oder das Eintauchen in eine fremde Kultur. Die Möglichkeiten sind endlos.

Der Trip

Hier kommt der kleine Haken, der viele von ihrem Glück abhält. Ohne eine anfängliche Investition kommt nämlich keiner um die Welt. Spannende Reiseziele finden sich nur nach intensiver Recherche, oder durch Zufall inmitten einer Reise.

Eine Reise kostet außerdem Geld. Vom Flugticket bis zu Hotelkosten, alles muss gut geplant sein. Am Ende kann sich der Aufwand jedoch lohnen. Und zwar nicht nur finanziell. Globetrotter sagen oft, dass Reisen ihr Leben unendlich bereichert hat.

Die spannende Geschichte

Wer möchte nicht mit seinen Reisen Geld verdienen? Die Antwort sollte keinen überraschen. Die Idee ist so verlockend, dass sich sehr viele an der Verwirklichung ihres Traumjobs versuchen. Viele Menschen, viel Stories und intensive Konkurrenz machen das Leben eines Reisereporters nicht gerade einfach.

Gute Fotos und elegant geschriebene Texte gibt es leider zuhauf im Internet. Die Frage ist: wie steche ich mit meinem Beitrag aus der Masse heraus? Schließlich schaffen es auch die Stories anderer irgendwie in die großen Magazine, nur wie schafft es meiner?

Der Verkauf

Tageszeitungen bezahlen bis zu 500 Euro für eine spannende Reisegeschichte. Oft kann man seinen Bericht jedoch in mehreren Versionen in vielen verschiedenen Arten von Zeitungen abdrucken lassen.

Magazine haben hingegen einen höheren Standard. Gerade wenn sie sich in Reisen spezialisiert haben. Wenn man es jedoch durch den langwierigen Prozess geschafft hat, kann hier weitaus mehr Geld als in üblichen Zeitungen herausspringen.

Zu viel Material gesammelt? Viele Globetrotter wollen sich in einem Buch verwirklichen, können jedoch keinen Verlag finden. Auch das ist nur ein Hindernis, kein wirkliches Problem. Heutzutage kann jeder ein eigenes EBook schreibn, einen Blog online stellen und sein Buch dort verkaufen. Also Schluss mit den Ausreden.

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