Nordkorea hat Bodenschätze im Wert von 7 Billionen Dollar

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Nordkorea sitzt auf einer gewaltigen Schatztruhe, kann sie aber wegen fehlender Technologien nicht öffnen. Insgesamt ruhen Mineralien im Wert von 7 Billionen Dollar unter der nordkoreanischen Erde. Die Bodenschätze sind so viel Wert, dass man mit dem Erlös jedem Menschen auf der Welt 1.000 Dollar geben könnte.

Nordkorea hat Bodenschätze im Wert von 7 Billionen Dollar (Foto: (stephan))
Nordkorea hat Bodenschätze im Wert von 7 Billionen Dollar (Foto: (stephan))

Nordkoreas Bodenschätze

Die isolierte Nation hat mehr als 200 wertvolle Mineralien, die tief unter der Erde vergraben sind. Wenn man sich den reichhaltigen Boden Nordkoreas genau ansieht, wird man sprachlos. Aber nicht wegen dem mitinbegriffenem Wert. Sondern deshalb, weil Nordkorea für eine Gewinnung der Mineralien nicht ausreichend ausgestattet ist.

Magnesit, Zink, Kupfer, Kalkstein, Molybdän, Eisen und Gold sind nur einige der vielen Mineralien unter Nordkorea. Und wegen dem geschätzten Gesamtwert von 7 Billionen Dollar, sucht man in dem kommunistischen Land händeringend für eine Lösung.

So einfach ist das aber nicht. Einerseits fehlt es in Nordkorea an dem nötigen Equipment, das für eine Förderung der wertvollen Mineralien unumgänglich ist. Andererseits ist es wegen Sanktionen jeglichen, privaten Unternehmen verboten, eigenständig ’nach Gold zu graben‘. Um die Mineralien also überhaupt erst einmal an die Oberfläche zu holen, ist viel Geduld nötig.

Kein Handel, kein Profit

Trotz der fehlenden Maschinen und Expertise gelingt es Nordkorea aber dennoch, Profit aus den Bodenschätzen zu schlagen. Immerhin trägt der Bergbau mit 14 Prozent zur nationalen Wirtschaft bei. Wegen den vielen Sanktionen und Einschränkungen ist aber selbst der Handel mit Mineralien nicht so einfach, schreibt 9news.

Sobald die Mineralien gewonnen wurden, will man sie verkaufen. Das ist nun Mal der Grund, warum man monatelang intensiven Bergbau betreibt. Doch seitdem Nordkorea mit nuklearen Tests im Jahr 2006 die Welt verärgerte, strafte die UN das Land mit Sanktionen. Und diese wurden jedes Jahr aufs Neue verschärft.

Im Jahr 2016 wurde zuerst der Export von Gold, Vanadium und Titan verboten. Danach wurde die Strafmaßnahme auf Nickel, Zink und Silber ausgedehnt – auch Kohle darf nicht mehr verkauft werden. Wie es Nordkoreas Kim Jong-un auch dreht, die Bodenschätze werden wohl vorerst im und unter dem Land verweilen.

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