Escort-Girls in New York profitieren vom Wall-Street-Boom

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Escort-Girls in New York profitieren vom Boom an der Wall Street
(Foto: Shutterstock)

Die Escort-Services in New York bedienen einen besonderen Markt. Etwa die Hälfte der Kunden kommt aus der Finanzbranche. Diese Männer haben viel Geld und wollen knackigen Sex ohne emotionalen Stress. Die Escort-Girls arbeiten doppelt so hart, wenn der Kunde ein Gentleman ist und sie respektvoll behandelt.

Der amerikanische Schauspieler Charlie Sheen sagte einst über Escort-Girls: „Ich bezahle sie nicht für den Sex, ich bezahle sie, damit sie wieder gehen.“ Überall auf der Welt gibt es erfolgreiche Männer, die wie Charlie Sheen eigentlich nicht für Sex bezahlen müssten. Doch sie zahlen lieber bares Geld für das Vergnügen, als emotionale Verpflichtungen einzugehen.

„Wenn ich eine Ehefrau suche, dann rufe ich nicht den Escort-Service an, und wenn ich Sex will, dann rufe ich keine Zivilistin an“, zitiert CNBC den hochrangigen New Yorker Trader Jay [Name geändert]. An der Wall Street werden Escort-Girls aus denselben Gründen geschätzt wie überall. Jay sagt:

„Man kann Sachen machen, um die man seine Freundin niemals bitten würde. Viele jüngere Männer in meinem Büro prahlen damit, dass sie nicht für Sex bezahlen müssen. Doch sie haben es nicht verstanden. Es ist wie ein Geschäft. Und beide Seiten sind zufrieden.“

Das Escort-Girl Chelsea [Name geändert] ist vor zehn Jahren aus Kanada nach Manhattan gezogen, um dort ein Escort-Girl zu sein. Damals war sie 18 Jahre alt. „Als ich die Schule hinter mir hatte, war das mein Plan. Und ich mache weiter damit, bis ich genug habe.“

Viele von Chelseas Kunden sind Trader. Für ihre Dienste kann sie 1.000 Dollar pro Stunde nehmen. „Das ist der Markt hier in New York, also hat man es genau damit zu tun – Wall Street Typen, die haben Geld, und sie wollen Sex.“ Sie kam nach New York, als der Aktienmarkt nach oben stieg. Doch nicht alle ihre Kunden stiegen auf.

„Ich arbeitete damals für eine Agentur. Die meisten Anrufe kamen von angekoksten Tradern. Die Hälfte von ihnen konnte keinen hochkriegen, also zog ich mich aus und wir saßen zusammen und koksten. Das war nicht schwer.“

Chelsea muss lachen, als sie das erzählt. Irgendwann brauchte sie ihre Agentur nicht mehr. Jetzt arbeitet sie unabhängig. Sie hat etwa fünf Kunden pro Woche und verdient mehr als 200.000 Dollar pro Jahr. Andere Escort-Girls können nur 400 Dollar pro Stunde nehmen. Doch oft haben sie mehr Kunden pro Woche und verdienen auch nicht schlecht.

„Entscheidend ist, dass man sich einen Kundenstamm aufbaut“, sagt Chelsea. „Ich muss mich wirklich nicht mehr vermarkten.“ Während der Finanzkrise brach der Umsatz für Chelsea und ihre Freundinnen massiv ein. Doch das ist längst vorbei. Die Finanzbranche boomt und somit auch das Escort-Geschäft. Chelsea sagt:

„Die Geschäfte laufen gut. Ich kann Ihnen aus erster Hand sagen, dass die Bonusse dieses Jahr hervorragend waren. Manchmal wollen meine Männer über ihre Jobs und so reden. Sie haben alle ihre Boni bekommen im Januar und Februar, und dann haben sie das Geld ausgegeben.“

Die New Yorker Escort-Girls haben sich auf den speziellen Markt in der Finanzmetropole eingestellt. Eine Freundin von Chelsea sagt, dass man nicht nur Escort-Girl ist, sondern auch Therapeut. „Daher ist es gut zu wissen, was mit den Märkten geschieht.“ Chelsea und ihre Freundin sind auch Geschäftspartnerinnen, manchmal gehen sie gemeinsam zum Kunden.

„Finanz-Typen sind meine besten und zugleich schlechtesten Kunden“, sagt Chelsea. Die jüngeren Männer seien extrem aggressiv und zudem schreckliche Liebhaber. Doch es gebe auch die meist älteren Herren von der Wall Street. Für diese sehr respektvollen Gentlemen arbeitet Chelsea dann auch doppelt so hart.

3 KOMMENTARE

  1. Escort Services für den einsamen Geschäftsmann gibt es zum Glück fast überall. Auch hier in München habe ich einige sehr süße Damen kennen gelernt. Schaut einfach mal hier: http://www.escort-directory.eu/Escorts/Germany/ Das meiste ist sehr professionell aber man muss wie überall so auch hier immer aufpassen. Nie ohne Gummi (!), auch wenn das unter der Hand immer wieder mal gegen Mehrzahlung angeboten wird.

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