Was hat Deutschlands teuerstes Wohnhaus zu bieten?

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Wie wohnt es sich in der Elphi? Die Elbphilharmonie hat viele verschiedene Wohnungen zu bieten, zur Zeit sind aber besonders die kleineren beliebt. 10 Millionen für 400 Quadratmeter: Deutschlands teuerstes Wohnhaus hat einiges zu bieten, ist aber bis jetzt nur zu 60 Prozent ausverkauft. 

Die Elbphilharmonie/ das alles bietet Deutschlands teuerstes Wohnhaus (Foto: Paul Horsefield)
Die Elbphilharmonie: das alles bietet Deutschlands teuerstes Wohnhaus (Foto: Paul Horsefield)

Die Elbphilharmonie: Kultur- und Wohnhaus

Es wurde spekuliert und gemunkelt – wer würde denn bei Fertigstellung in die Elbphilharmonie einziehen? Nach dreizehn Jahren Bauzeit kam so ziemlich jeder reiche Name zur Sprache.

Würde der saudische Prinz seinen Sitz von London nach Hamburg verlegen? Die Elbe ist schließlich fast genauso schön wie die Temse. Viele spekulierten auch auf die Oligarchie aus Russland. Namentlich wurde vor allem Roman Abramowitsch genannt – der Besitzer eines bekannten, englischen Fußballclubs hat mehrere Riesenyachten und Schlösser. Die Hansestadt sollte mit Deutschlands teuerstes Wohnhaus für ihn doch attraktiv genug sein, oder?

Bei den vielen Namen ist eines jedoch unbestreitbar: preislich wird die Elbphilharmonie in der obersten Spitzenklasse liegen. Die Wohnungen in der Luxusimmobilie lassen schließlich auch keine Wünsche offen, schreibt die FAZ.

Selbst jetzt ist die Elbphilharmonie Schauplatz und Magnet der High-Society. Die Bauarbeiten an dem neuen Wahrzeichen Hamburgs befinden sich im Moment in der finalen Phase. Doch das Hotel Westin hat zum Beispiel schon bereits im November erste Gäste empfangen. Und das NDR-Elbphilharmonie-Orchester spielt diesen Mittwoch ein sehenswertes Eröffnungskonzert, die Presse in Hamburg dreht sich um nichts anderes mehr. Besucher können die Elbphilharmonie auch schon begutachten; die Besucherterrasse ist nämlich bereits öffentlich zugänglich.

Atemberaubender Wohntrakt

44 Eigentumswohnungen entstehen in den Etagen 11 bis 26 im hinteren Teil des Gebäudes. Bewohner und Besucher werden ihre privaten Räume dann über einen separaten Eingang erreichen können.

Quadratmeterpreise zwischen 15.000 und 25.000 Euro machen das Gebäude zu Deutschlands teuerstem Wohnhaus. Darüber sind sich alle Makler von Luxusimmobilien einig. Und das, obwohl der hochpreisige Wohnungsmarkt sehr intransparent ist.

Ab der zweiten Hälfte dieses Jahres kann eingezogen werden. Wer aber wird sich eine der teuersten Wohnungen Deutschlands gönnen? Das zuständige Maklerhaus Engel & Völkers (E&V) wahrt Professionalität und hüllt sich in Schweigen: „Diskretion wird erwartet“, sagt Philip Bonhoeffer, geschäftsführender Gesellschafter von E&V.

Ein paar Informationen sickerten aber doch durch: 60 Prozent der Wohnungen seien bereits verkauft, und das mit „100 Prozent an Käufer aus dem deutschsprachigen Raum“. Anscheinend würden sich die Wohnungen nicht so einfach an den Mann bringen lassen.

Eine der Musterwohnungen im 18. Stock hat 400 Quadratmeter, Gästetrakt, Zweitküche, Fitnessraum, automatisierte Haustechnik und Carrara-Marmor. Sie wurde von der britischen Innenarchitektin Kate Hume voll möbliert und bekam mit ihrem Touch einen internationalen Flair. Doch trotz des 270-Grad-Panoramablicks auf Hamburg ist die Wohnung noch nicht verkauft worden. Bis jetzt seien vor allem die kleinen Wohnungen begehrt.

Interessant ist vor allem die Machart der einzelnen Wohnungen. Wie in einem Baukasten-System werden hier komplett vorproduzierte Teile aus Bayern bestellt und in Hamburg zusammen gesteckt. Mehr als 1000 Stück pro Wohnung sollen es sein. Dieses System kennt man sonst nur aus Studentenheimen und Hotels.

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