Die Blockchain revolutioniert den Goldmarkt bis Ende 2017

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Banken und Onlinehändler haben der Wert von virtuellen Währungen wie Bitcoin schon lange erkannt und verifizieren damit ihre Transaktionen schneller als je zuvor. Jetzt soll die Blockchain auch in Goldmarkt eingeführt, und ihm so zu neuem Glanz verhelfen. 

Die Blockchain revolutioniert den Goldmarkt bis Ende 2017 (Foto: Jason Benjamin)
Die Blockchain revolutioniert den Goldmarkt bis Ende 2017 (Foto: Jason Benjamin)

Die Blockchain revolutioniert den Goldmarkt

Rund 27 Milliarden Dollar Gold wechseln jeden Tag ihren Besitzer. Jedoch dauert es oft mehrere Tage bis die Geldtransaktion bestätigt wird, was demnach viel Zeit im täglichen Handel mit Gold beansprucht. Innerhalb nur weniger Stunden kann der Goldpreis derart steigen oder fallen, dass sowohl der Käufer wie auch der Verkäufer ein hohes Risiko mit jeder verstrichenen Minute eingeht.

Mit Blockchain profitieren alle. Transaktionen werden transparenter, sicherer und schneller ablaufen können. Außerdem sollen so neue Investoren für den Goldmarkt gewonnen werden – was der Industrie gerade jetzt guttun würde, schreibt Bloomberg.

Der Wert von Bitcoin hat sich dieses Jahr (2017) auf 4.000 US Dollar vervierfacht. Zum ersten Mal in der Geschichte hat eine Kryptowährung den Wert von Gold überstiegen. Ob Ethereum genauso erfolgreich wird, bleibt noch abzuwarten.

Die CME Group hat diesen Trend bereits erkannt und testet gerade ein Goldprodukt, das mithilfe der Blockchain erworben, gehalten und wiederverkauft werden kann. Ab Ende diesen Jahres sollen diese Art von Goldprodukten auf den Markt kommen.

Auch TradeWind und Sprott Inc. konzentrieren sich verstärkt auf die Blockchain, und wie sie dem Edelmetall unter die Arme greifen kann. Die Geldverwalter werden in den kommenden Monaten ein Produkt vorstellen, dass Goldkäufer und -Händler in London mit Hilfe der Blockchain zusammenbringt.

Wenn es um die Transaktionen geht, kann und wird die Blockchain den Goldmarkt revolutionieren. Dennoch muss der Industrie der Edelmetalle immer noch mit Problemen bei der Lagerung und Lieferung kämpfen. Wo sollen die vielen neuen Investoren, die bevorzugt in jungen Jahren anfangen, ihr Gold denn lagern?

Menschen vertrauen der Regierung nicht mehr. Auch in den Tresoren von Banken wollen die Leute ihr Gold nicht mehr lagern – sie könnten ja bankrottgehen. Selbst wenn Gold von einer Bank gekauft wird, sollte es in einer dafür spezialisierten Depotbank gelagert werden. Leider bringt die Blockchain das Gold nicht von A nach B. Das wird ein Problem, sobald Gold mit Kryptowährungen gehandelt und nicht mehr persöhnlich am Schalter abgeholt wird.

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