7 Gründe, warum gute Mitarbeiter kündigen

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Der Chef trägt die Verantwortung für seine Angestellten. Wenn die Besten der Reihe nach gehen, kann das eine teure Angelegenheit für das Unternehmen werden. Das sind sieben Gründe, warum gute Mitarbeiter kündigen.

7 Gründe, warum gute Mitarbeiter kündigen. (Foto: Screenshot)
7 Gründe, warum gute Mitarbeiter kündigen. (Foto: Trailer Wolf of Wall Street)

Gute Mitarbeiter sind selten und wertvoll

Wenn ausgezeichnete Mitarbeiter ihren Job verlassen, ist die Panik oft groß. Die Chefs haben jeden Grund, in Rage zu geraten, denn nichts ist so teuer wie der Verlust von wirklich wertvollen Mitarbeitern.

Was die Vorgesetzten nicht verstehen, ist dass gutes Personal noch besseres Management braucht. Ist ja auch logisch! Einen ungelernten Praktikanten kann man von A nach B schicken, den routinierten Assisteanten will man besser aber lieber nicht verärgern. Es dauert Monate, bis ein neuer ähnlich gute Arbeit abliefern kann.

Warum gute Mitarbeiter kündigen? Der Chef ist das Problem. Mit ein bisschen Feingefühl und Empathie können kostenintensive Kündigungen ganz einfach verhindert werden. Angestellte brauchen eine Perspektive und wollen sich verstanden fühlen. Menschliche Qualitäten dürfen in der Chefetage nicht fehlen, ansonsten dürfen sich die Teilhaber nicht über den Verlust ihrer besten Männer wundern.

Vielleicht sind die Vorgesetzten auch nur unwissend. Hier zeigen wir, warum gute Mitarbeiter kündigen.

Der Chef ist oft der Hauptgrund für Kündigungen. (Foto: Trailer Wolf of Wall Street)
Der Chef ist oft der Hauptgrund für Kündigungen. (Foto: Trailer Wolf of Wall Street)

Top 7 der Gründe, warum gute Mitarbeiter kündigen

#1 Überbelastung – warum muss das?

In Schweden wurde der international akzeptierte 8-Stunden-Tag aktualisiert. Angestellte arbeiten inzwischen nur sechs Stunden am Tag! Dieses Konzept spart Personal- und allgemeine Geschäftskosten. Abgesehen davon, erledigen Mitarbeiter ihre Arbeit schneller und effektiver als in den altmodischen, endlosen Arbeitstagen.

Wenn man seine Mitarbeiter mit Arbeit und Druck fordern möchte, ist man auf dem falschen Dampfer. Studien beweisen ganz klar, dass lange Arbeitsstunden und eine konstante Überbelastung zu sinkender Produktivität führen. Ergo, Gewinnverlust.

#2 Trotz guter Arbeit kein Lob, kein Nix

Jeder wird gerne gelobt. Nach getaner Arbeit will man wenigstens glauben, dass es von Bedeutung war. Gute Mitarbeiter scheinen die Anerkennung vom Chef zu brauchen, denn sie liefern schließlich immer eine Top-Performance ab. Allerdings sind es genau diese Angestellten, die sich etwas mehr Mühe geben als der Rest der Belegschaft. Ein Schulterklopfen und ein paar nette Worte wirken auch bei alten Hasen Wunder. Wer als Chef versäumt zu loben, darf mit fliehenden Angestellten in der Konsequenz rechnen.

#3 Gleichgültigkeit den Mitarbeitern gegenüber

Mehr als die Hälfte aller Mitarbeiter, die ihren Job kündigen, tun das wegen ihres Chefs. Nur fahrlässige Unternehmen lassen einen zahlenfixierten BWLer mit Angestellten umgehen. Die menschliche Komponente ist gerade in der heutigen, konkurrierenden Geschäftswelt unumgänglich.

Der Chef ist in einer verantwortungsvollen Position und muss sich auch dementsprechend verhalten. Er soll Erfolg feiern, Fehlern auf den Grund gehen und bei Problemen assistieren. Interesse den Angestellten gegenüber muss aber von Herzen kommen, Heuchler kamen schon zu römischen Zeiten nicht weit.

#4 Brechen von Versprechen

Selbst Sportlehrer in der Schule kennen diese einfache Art, Vertrauen zu schaffen, sie wissen aber auch um die gefährlichen Konsequenzen. Wenn der Lehrer den Kindern 10 Minuten Fußball am Ende der Stunde verspricht, sollte er sein Wort lieber halten. Bricht er es, verlieren die Kinder Respekt und Vertrauen. Ein unehrlicher Chef ist ein wesentlicher Grund, warum gute Mitarbeiter kündigen.

#5 Falsche Auswahl von Personal

Gute Mitarbeiter brauchen gleichgesinnte Kollegen. Menschen mit ähnlichen Werten und Weltansichten, mit der gleichen Arbeitsethik und Motivation. Eine unglückliche Auswahl von zusätzlichem Personal kann extrem demotivierend sein und viele in die Kündigung treiben.

Auch Beförderungen sollten vorsichtig ausgesprochen werden. Fairness ist nicht nur ein leeres Wort! Vorgesetzte sollten sich genau überlegen, wer einen fetteren Gehaltscheck verdient hat. Die richtige Wahl kann andere Mitarbeiter motivieren, die falsche hat manchmal fatale Konsequenzen.

#6 Leidenschaften der Mitarbeiter werden ignoriert

Chefs fürchten immer um einen Abfall in Produktivität. Angestellten wird demnach keinerlei Freiraum gegeben, sie sollen einer Sache nachgehen und sich nicht ablenken lassen. Das kann Mitarbeiter aber schnell frustrieren.

Jeder hat eine Leidenschaft, der er gerne nachgehen möchte. Ein verständnisvoller und bestärkender Chef ermöglicht den Raum für Kreativität und weiß, dass ein glücklicher Mitarbeiter ein produktiver ist.

#7 Mitarbeiter werden nicht genug gefordert

Wir Menschen wollen gefordert werden. Wir lieben Herausforderungen, an denen wir wachsen können. Erfolg bekommt man nicht geschenkt. Je mehr man für etwas arbeitet, desto glücklicher ist man über ein erreichtes Ziel. Bleibt der Reiz aus, bleibt auch die Motivation auf der Strecke. Talentierte und fähige Angestellte wollen sich nicht langweilen! Warum gute Mitarbeiter kündigen? Sie langweilen sich in ihrem Job.